Fotoprojekt. Lange habe ich überlegt, was ich im erwachenden Frühling für das Projekt Graustufe monochrom fotografieren möchte. Es soll ja den Frühling verkörpern, der eigentlich ganz und gar nicht schwarz-weiß ist. bienen3Seit ein paar Wochen fliegen meine Bienen wieder. Mit dicken Pollenhöschen kehren sie von den Weiden in der umliegenden Umgebung zurück zum Stock. Ich liebe es, davor zu sitzen und die ankommenden Arbeiterinnen zu beobachten. bienen1Jetzt ist es endlich warm genug, dass ich die Völker auch mal aufmachen kann. Ein paar Futterwaben vom letzten Jahr habe ich vor ein paar Tagen eingehängt, da die Beuten sehr leicht geworden sind und die Bienen ja bis letzte Woche doch noch nicht jeden Tag ausgeflogen sind. bienen2Beim letzten Öffnen waren die Bienen so ruhig, dass ich sie heute endlich mal wieder ohne Schleier aufgemacht habe. Ein paar waren leicht verärgert, haben sich aber schnell gefangen. Vor der offenen Beute habe ich dann mit der Kamera gehockt und mein Herz hat Frühling getankt… …😊bienen4

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11 Gedanken zu “Frühling am Start

  1. Liebe Heidi, klasse Idee. Es müssen nicht immer die Blumen sein, die den Frühling verkörpern. Hach, wie sie da arbeiten und – so wie es auf einem Bild den Anschein hat – sich emsig unterhalten. Deine Schwarzweiß-Umsetzung mag ich ebenfalls sehr gerne. Und auch den Text. Ich musste einige Male schmunzeln, zum Beispiel bei den „dicken Pollenhöschen“ .

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    1. Ja, wenn man die damit anfliegen sieht, muss man auch schmunzeln… leider war es sehr schwer, das mit der Kamera festzuhalten und ist mir noch nicht wirklich gut geglückt… die gesammelten Pollen an den Beinen nennt man übrigens tatsächlich Pollenhöschen – schon süß, oder?!😊

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    1. Die Fotos habe ich in s/w umgewandelt und fand das so tatsächlich etwas stärker… in Farbe sieht es alles etwas niedlicher aus (was ja auch nicht verkehrt ist, weil die Bienen wirklich niedlich sind), aber für fotografische Zwecke finde ich monochrom hier wirklich auch sehr passend.
      Und ja ,imkern ist tatsächlich sehr interessant und macht vor allem sehr viel Spaß😃!

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  2. Das finde ich wirklich klasse, denn wenn es keine Bienen mehr gibt, wird es mit uns auch mau. Aber das ist den meisten wohl noch nicht so bewusst, daher finde ich es wirklich toll, dass Du ihnen ein Zuhause gibst. Und mit einem Bienenstock allein ist es ja nicht getan – man muss das ganze ja auch können und vor allem aufpassen, dass sie nicht vor den Pestiziden schon von Krankheiten oder der Varroamilbe erwischt werden. Hauptsache der Apfel hat keinen Wurm! Das man mit der Bekämpfung des Wurms schon den Apfel an sich – also die Bestäubung durch Bienen gefährdet, das würde ja weiteres Denken voraussetzen…

    Dicken Daumen nach oben für dein Bienenvolk – und tolle Umsetzung des Themas! Das zweit Bild von unten – die beiden hecken doch was aus … 😉

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    1. Ja, die Sache mit den Bienen ist eine sehr komplexe Sache. Ich habe auch nach meinem ersten Kurs zwei Jahre gewartet, bis ich wirklich losgelegt habe, weil ich mich nicht getraut habe. Aber als ich dann Kontakt zu einem wirklich sehr sehr netten Imkerverein mit sehr engagierten Hobbyimkern hatte, habe ich den Mut gefunden, einfach anzufangen. Und mit der Erfahrung kann ich wirklich nur jedem sagen, der das kleinste Interesse daran hat: es lohnt sich! Einfach anfangen! Und soooo schwer ist es gar nicht, wenn man erst mal dabei ist.
      Das Bild vom uralten oder eigenbrötlerischen Imker, der dann am Samstagmorgen mit einem Bierchen am Stammtisch sitzt und über „Gott und die Welt“ oder gar nicht redet, ist total überholt, sondern das sind auch immer mehr junge Leute, die wirklich Interesse an Bienen, Pflanzen und ökologischen Zusammenhängen haben. Und die älteren bringen ihre ganze Erfahrung mit und sind oft sehr aufgeschlossen und froh, dass Nachwuchs kommt.
      Ich starte in die neue Saison mit zwei Bienenvölkern und bin fasziniert von der Kraft, die ein Volk im Frühling entwickelt, wenn die Königin in Brut geht und das Volk täglich wächst. Das ist einfach eine wahnsinnige Kraft, die dahinter steckt. Und dennoch: trotz aller Emsigkeit strahlen die Bienen eine unglaubliche Ruhe aus, wenn man davor sitzt. Sie sind nicht nur ökologisch extrem wertvoll und wichtig, sondern auch was fürs Herz!
      Also: Mut zu Bienen! Und wer keine eigenen halten kann oder möchte: macht eure Gärten nicht „platt“ mit Rollrasen oder Thuja oder Kirschlorbeer, pflanzt vernünftige Bienenpflanzen und lasst mal ein paar „Unkräuter“ stehen (Löwenzahn ist zum Beispiel eine ganz tolle Bienenweide!).
      So, bevor es ganz mit mir durchgeht, komme ich hier mal zum Ende😂…
      Und ja, Birgit, ich glaube und hoffe, die zwei hecken was aus;-)…

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  3. Wow das sind ja tolle Aufnahmen!! Ganz nah dran, und dann dieses Gewusel und die Umsetzung in s/w… Bin ganz begeistert. Das ist vielleicht sogar der coolste Beitrag an den ich mich von Dir erinnern kann. Technisch top, Umsetzung super und eine gewisse Brise Kreativität! Klasse! Wünsch Dir ein sonniges Wochenende!!

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