Verschmerzen

leipzigFotoprojekt. Langsam neigt sich die Fastenzeit dem Ende zu. In der sechsten Woche war ich auf der Suche nach etwas, das zu verschmerzen ist.

Dabei ist mir der Faktor „Zeit“ in dieser Woche immer wieder begegnet, vor allem da, wo es um Bewegung geht, um Vorankommen…

Achtsamkeit. Offensichtlich haben wir ganz oft das Gefühl, es geht erst „richtig los“, wenn wir an einem Ziel ankommen… dass wir aber auch schon „mitten drin“ sind, auch während wir warten, dass auch DAS unser Leben ist, scheint manchmal in Vergessenheit zu geraten… Wartezeiten sind scheinbar nicht zu verschmerzen, sind keine „richtige“ Zeit…

Ich bin glücklicherweise kein „Hektiker“, von Natur aus eher langsam😉 und habe nur selten Probleme mit Wartezeiten oder „Leerlauf“, aber ich kann solche Zeiten noch besser verschmerzen, wenn ich die Kamera dabei habe – dann kann ich mich immer beschäftigen, bin noch mal mehr IN der Zeit, im Leben, JETZT…

Jetzt geht es in die letzte Woche des Fasten-Fotoprojektes, die das Thema „wunderglauben“ für mich bereit hält.

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8 Gedanken zu “Verschmerzen

  1. „Offensichtlich haben wir ganz oft das Gefühl, es geht erst „richtig los“, wenn wir an einem Ziel ankommen… dass wir aber auch schon „mitten drin“ sind, auch während wir warten, dass auch DAS unser Leben ist, scheint manchmal in Vergessenheit zu geraten… “

    Das hat es mir total angetan. Ich arbeite immer auf ein Ziel hin und denke, dass das Erreichen dieses Zieles der Sinn ist, aber ich vergesse ständig wie wichtig der Weg ist. Also quasi die Wartezeiten! Ich muss mich viel öfter zwingen meinen Fokus anders zu setzen. Nicht nur auf das Ziel, sondern auch auf den Weg. Und der Weg gehört zum Ziel. Das ist so logisch, aber ständig verdränge ich es. Gut, dass Du mich drauf hingewiesen hast.

    Schönen Sonntag, Annett

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    1. Ich musste das auch erst lernen… aber irgendwie geht es… wir sind ja schon sehr fixiert auf Ziele… wenn man sich das erst mal abgewöhnt, wird das Leben irgendwie anders… leichter;-)… Wünsche dir, dass du so oft wie möglich dran denken kannst, dass unsere Lebenszeit auch zwischen den Zielen steckt;-)… LG❤︎

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  2. Du triffst in letzter Zeit immer öfter direkt in die richtige Schiene bei mir. GErade jetzt hab ich Uralub und werd mir ganz viel Zeit nehmen, Dinge zu tun die mir wichtig sind. Keine nervigen Termine, nur die schönen Dinge genießen. Das Wetter nutzen, fotografieren, die Abende auch mal wieder vor dem PC verbringen… Hach das hat was… Und wenn das Leiden zuviel wird, spätestens dann geht das mit dem Gang runterschalten!!

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    1. Naja, was ist schon „gut“? Das, was einem gut tut;-)… ein bisschen sensibel sein für sich selbst kann ja nicht schaden… aber ungeduldig sein ist ja erst mal per se nichts schlechtes – solange es einen selbst nicht stört;-)… Hätte ich jetzt bei dir auch gar nicht gedacht… …

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