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Wurzelkinder

Fotoprojekt. Einen ganzen Vormittag lang habe ich die „Wurzelkinder“ begleitet. Sie sind vormittags bei ihrer Tagesmutter. Es ist beeindruckend, mit wie viel Ruhe, Organisation und Liebe sie den Kindern Spielen, Lernen und Erfahrungen in der Natur ermöglicht. Mit vier U3-Kindern ist ein Tag zu Hause schon ein ganz schön logistischer Aufwand, ein Ausflug in den Wald nicht minder…

Die Kleinen sitzen zu viert im Riesen-Buggy, knabbern Kekse und genießen die Fahrt durch den Frühlingswald, während die Fahrt über matschige und holprige Wege für Martina, die Tagesmutter, das reinste Sportprogramm ist;-)… Hält der Buggy an einer besonders spannenden Stelle, klettern die „Futzis“ alle raus und auf geht’s ins Abenteuer: Moos kann man so toll abpflücken, überall kann man klettern und etwas entdecken; Brombeerranken können ein ganz schönes Hindernis sein, wenn sie einem bis zum Bauch wachsen… und Dornen haben die ja auch noch…

Nach dem gut 1,5 stündigen Ausflug sind die Kinder richtig platt, wenn sie wieder zu Hause ankommen. Ein bisschen spielen sie noch, während Martina das Essen kocht. Alle zusammen sitzen dann am Tisch. Und sie sind doch schon so groß, dass sie allein mit der Gabel ihre Nudeln essen.

Mittags geht der spannende Tag für die Kleinen zu Ende. Schön war, dass sie in all dem Trubel schnell vergessen haben, dass heute so eine fremde Frau mit der Kamera überall dabei war;-)…

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Alltag, Dogwood Challenge, Farbe, Fotografie und Achtsamkeit, Landschaft, Makro, Meditative Fotografie, monochrom, Natur, Vor der Haustür

Dogwood Challenge – besser spät als nie

#Inspiration: Mood (Dogwood Challenge, Week 9)

Fotografie. Die aktuelle Dogwood Challenge widmet sich den drei Kategorien „Story Telling“, „Compositional Eye“ und „Inspiration“. Drei anspruchsvolle, aber auch drei sehr interessante Kategorien. Bisher habe ich die Aufgaben zwar angeschaut, mich ihnen aber noch nicht gewidmet. Aber man kann auch nach ein paar Wochen noch starten;-)…

Der Plan: die Dogwood Challenge als Aufgabe annehmen, um wieder mehr ins (experimentelle) Fotografieren zu kommen, zu „trainieren“ und vor allem aktiv im Alltag zu entspannen. Allerdings modifiziere ich die „Regeln“ etwas für mich: nicht wöchentlich werde ich eine Aufgabe bearbeiten, sondern ich sehe die 4 Aufgaben für einen Monat als „Angebots-Paket“. Von den vier Aufgaben widme ich mich einer nach der anderen, mal werden es vielleicht alle in einem Monat, mal nur eine. Am Ende eines Monats werde ich die Bilder dann hier präsentieren. Eine wöchentliche Bearbeitung der Aufgaben scheint mir etwas schwierig für mich zu sein… Bis Ende März würde ich mich also gerne den Aufgaben von Woche 10 bis 13 widmen. Das sind:

Week 10 – Story Telling: Hometown

Week 11 – Composition: Fill the Frame

Week 12 – Inspiration: Trash

Week 13 – Story Telling: New Beginnings

Über Mitstreiter würde ich mich sehr freuen:-)! Alle weiteren Infos zur Challenge findet ihr auf der Seite selbst (siehe Link oben). Eure Posts könnt ihr dann gerne unter dem jeweiligen Beitrag von mir am Monatsende verlinken.

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Alltag, Experiment, Foto- und Wandertouren, Fotografie und Achtsamkeit, Landschaft, monochrom, Natur, Projekt, Serie, Vor der Haustür

Kloster-Spaziergang

Meditative Fotografie. Nicht weit habe ich es bis zum Kloster Marienstatt und so lag nach einem zähen Arbeitstag nahe, mit der Kamera bei einem Spaziergang zu entspannen;-)…

Da ich so gar nicht der „Weitwinkel-Typ“ bin, aber eins habe und es auch gerne sinnvoll nutzen können würde, habe ich zur Zeit das Objektiv auf der Kamera wann immer es geht…

Und irgendwie ist das gar nicht so weit weg von meiner Art zu fotografieren wie sonst, denn nah ran gehen kann man auch…

Was ich mag, ist die Weite, die ich sehe und empfinde und plötzlich auch (ansatzweise) zeigen kann oder viel aufs Bild bekomme, auch wenn ich nicht mehr weiter nach hinten gehen kann;-)… Und ich kann Dinge durchs Nahrangehen in Beziehung setzen zu weiter entfernten Objekten…

Es macht Spaß, „bekannte Wege“ immer mal wieder zu verlassen und zu experimentieren. marienstatt-13

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Big Wheels

Fotos mit Persönlichkeit. Manchmal stöbere ich in meiner Foto-Bibliothek und bekomme Lust, ältere Fotos noch einmal neu zu bearbeiten… Beim letzten Stöbern sind mir da noch einmal ganz besondere Fotos „in die Hände“ gefallen.

Die Fotos sind damals entstanden, damit der Hersteller Material hat, um Werbung für die Outdoor-Bereifung für Rollstühle zu machen. Mittlerweile sind die beiden schon länger eine kleine Familie. Natürlich ist es nicht Alltag für Laura mit dem Rolli am Flussufer zu stehen oder durch den Wald zu cruisen, auch wenn die Spezialreifen das möglich machen. Aber die Energie und die Message, die hier gezeigt wird, die ist jeden Tag real! Jeden Tag müssen für einfache und „normale“ Handlungen Lösungen gefunden werden – alleine, zu zweit, als Familie. Und das ist sicherlich genau so abenteuerlich wie mit dem Rolli am Flussufer zu stehen;-)…

Dabei ist Laura eher ruhig und zurückhaltend und wenn man Zeit mit ihr verbringt, tankt man einfach die positive Energie eines zufriedenen Menschen… mit einer Leichtigkeit scheint sie jedes Mal zu sagen: so viel ist möglich, wenn man liebe Menschen um sich hat, „will“ und dankbar ist für alles, was man hat;-)…

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Alltag, Fotografie und Achtsamkeit, Makro, Natur, Vor der Haustür

Elfen und Feen

golden-16Meditative Fotografie. Als ich das ganze „Gold“ im Garten einfangen wollte, tanzten viele viele Mücken (?) vor den Büschen, über dem Moos in unserem Garten im warmen Sonnenlicht. Für mich sind das immer kleine Feen und ich liebe den Anblick wie sie im Sonnenlicht leuchten und tanzen… Ich habe mir schwer Gedanken darüber gemacht und experimentiert, wie ich „meine Feen“ fotografieren kann, aber ich habe den Verdacht, sie mögen das nicht;-)… Stattdessen habe ich Elfen im Garten gefunden…

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Golden Garden

golden-2

Meditative Fotografie. Mein Mann schneidet den Feldahorn und Waldgeißbart, ich sammle Walnüsse… das Licht erleuchtet unseren Garten golden. Als mein Eimer voll ist und ich die Nüsse zum „Trocknen“ auf dem Ofen ausgebreitet habe, hole ich meine Kamera… ich habe keinen wirklichen Plan, ich möchte nur eins: das Gold festhalten…

Die Sonne wandert schnell und fällt immer wieder in neuem Spiel durch die Blätter. Ich merke nicht, wie die Zeit vergeht, wechsle kaum den Ort, spiele mit dem manuellen Fokus und Unschärfe, gehe immer nur ein paar Meter umher, obwohl genug Platz wäre… erst als mir die Kälte den Rücken hochkriecht, merke ich, dass ich doch schon lange hier stehe…

Diese Bilderserien sollen mein Beitrag zur Blogparade von SilverTravellers sein.

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