Jenni

jenni-7Fotografie. Überraschend hatte Jenni auch noch Zeit, sich unserem „Foto-Marathon“ anzuschließen… und auch wenn es nachmittags wettermäßig nicht so aussah, war die Idee von Markus mit Ort und Zeit einfach nur grandios! 

Hier auf dem Tierstein gab es an diesem Abend Licht, das für meinen Geschmack nur eine superminimale Bearbeitung der Fotos erforderte… Vor allem bei den Gegenlichtbildern war es für mich geduldige und ruhige Millimeter-Arbeit, Jenni im „richtigen“ Winkel zur Sonne durch den Sucher zu erfassen, auf eine weitere Windböe zu warten, die ihre Haare dann doch noch mal verwehte… das hat mir großen Spaß gemacht an dieser besonderen Location mit zwei netten Menschen nach einem langen, heißen Shooting-Tag… …jenni

Fotografie und Achtsamkeit. Das Licht beobachten und wahrnehmen,

darauf reagieren, mit seinen unterschiedlichen Facetten spielen.

Hoch oben auf dem Tierstein über der abendlichen Welt „thronen“, das Leben „unten“ hören, Beobachter sein… jenni-2Warten auf den richtigen Moment… Dankbar sein für den Augenblick…

Jenni-3

Bienenwiese

Bienenwiese-3Fotografie und Achtsamkeit. Es kann noch so viele spannende Fotoprojekte geben, wenn ich abends durch den Garten streife mit der Kamera, bleibt das mit das (Ent)Spannendste, was mir die Fotografie bieten kann… Bekanntes genau betrachten, neu entdecken…

Statt Staudenbeeten haben wir Bienenwiesen… abends schließen sich die Blumenkelche… ruhen aus… tagsüber alles „wild“, ungezähmt… voller Gesumm, Gebrumm und Schmetterlings-Geflatter… bunt… Grillenzirpen… voller Leben… …

 

Nina

Nina closeup-3Fotografie. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass Nina zum Bloggertreffen mit Markus zugesagt hatte, um auch vor meiner Kamera zu stehen… ich mochte sie schon auf den ersten Blick auf Markus‘ Fotos und bei der realen Begegnung war das nicht anders.

Ich hatte im Vorfeld eine grobe Richtung vorgeschlagen, die sogar sehr gut zu Nina passte. Markus und Nina haben dann ihre Ideen dazu beigesteuert, die das Ganze mit Leben füllten und so zu einem gemeinsamen Ganzen formten. Nina closeup-4Auf dem „Sinneswandel“ hat unser Treffen eine lustige, lockere, entspannte und kreative Dynamik entwickelt, so dass wir schnell im Flow waren…

Es fiel ganz leicht, Nina in ihren unterschiedlichen Facetten zu sehen und zu fotografieren.

Nicht nur das gemeinsame Fotografieren mit Markus hat wahnsinnig Spaß gemacht, sondern unser gesamtes Treffen als Dreier-Team… würde ich sofort wiederholen;-). Nina closeup-5Fotografie und Achtsamkeit. Die drei Einzelfotos stammen aus einer kleinen, ruhigen Foto-Einheit auf einer Bank im Wald. Ich liebe es, als Fotografin den Menschen vor der Kamera einfach „nur“ an einem Fleck sitzen und nach jedem Auslösen seine Haltung, seinen Blick minimal ändern zu sehen. Behutsam und ruhig habe ich mich auch hier um Nina herum bewegt und sie konnte sich wunderbar darauf einlassen, sich kaum sichtbar nach jedem „Klack-klack“ zu verändern .

Immer, wenn ich das mache, entwickelt sich zwischen mir und meinem Gegenüber in dem Moment ein ganz ruhiger, fast schon meditativer und gleichzeitig intimer „Flow“… Die Porträtierten sind meistens überrascht, dass in diesem Moment offensichtlich so wenig „passiert“, aber jedes Foto doch ganz anders aussieht…

Stairway to…

Library Stuttgart-13Fotografie und Achtsamkeit. In die Stille eintauchen, ins Weiß, in Struktur… in aller Ruhe Objektive wechseln, den eigenen Standort um ein paar Meter verändern, durch den Sucher schauen…

Hinweise darauf finden, wo sich die wirklich wichtigen Dinge im Leben verbergen…

Ich fange mal „hinten“ an: ein schöner, passender Abschluss für den überaus spannenden, lustigen, interessanten, toll organisierten Foto-Marathon mit Markus.

5 Dinge

5dinge-4Fotografie und Achtsamkeit. Ohne Idee, aber mit Lust zu fotografieren, bin ich abends losgegangen. Eine schwarze Feder am Straßenrand „lachte“ mich an, ich steckte sie in meine Fototasche und dachte: da mach ich noch was draus… Mein Mann sagt immer, es sei eine indianische Weisheit, dass Federn auf dem Weg einem sagen wollen:“Hier bist du richtig…“ Ich habe nie recherchiert, ob das stimmt, aber ich finde den Gedanken schön…5dinge-3Kurz danach „lachte“ mich die Blüte einer Heckenrose am Wegesrand an und ich hatte mein heutiges Thema: 5 Dinge sollten es werden, die mich heute finden, die meinen Weg kreuzen und die ich nach meinem Spaziergang fotografieren wollte… 5dingeNicht suchend, aber in einer offenen Haltung ging ich weiter auf dem geteerten Weg. Am Wegesrand Steine, die im Abendlicht fast unmerklich glitzerten. Ein Stein war es dann, den musste ich aufheben… er fühlte sich erstaunlich warm an und ich drehte ihn lange in meinen Händen, staunend – kenne ich doch Steine und weiß, wie sie sich anfühlen… aber irgendwie überraschte mich diese Wärme… 5dinge-2Ich fühlte mich wie ein Kind auf Schatzsuche und dennoch nicht suchend. Offen, mit einem Anfängergeist, entdeckend. Im Frieden mit mir und der Welt um mich herum. Wenn es nicht 5 Dinge sein sollten, dann eben nicht – es würde sich schon fügen…5dingeAber irgendwie lag immer etwas direkt vor meinen Füßen… eine Dreierkombination Tannenzapfen… kurz danach wehte eine heftige Windböe durch die Bäume, ein einziges Blatt segelte über die Straße und landete genau vor meinen Füßen… Es fühlte sich richtig samtig an und ich staunte wieder einmal über das, was ich eigentlich zu kennen glaube und jetzt doch überrascht über seine haptische Beschaffenheit in Händen hielt…

Was wir manchmal alles finden, wenn wir eigentlich nicht suchen, sondern bloß offen sind… …

Eva

EvaFoto mit Persönlichkeit. Eva ist Fashion-Bloggerin. Ihr eigenes kleine Mode-Label „Nephtyis-Cat Couture“ steht für Bekleidung und Accessoires aus interessanten Stoffen oder Upcycling-Bekleidung. Sie schreibt „über Kreativität, das „selber machen“, nähen, Upcycling und  Konsumbewusstsein. Desweiteren findet man einige kostenlose DIY Anleitungen (Naturkosmetik /Nähen /Upcycling).“ Nach einem super-sympathischen Mail-Kontakt kam es ziemlich schnell zu einem Treffen. Ihr Anliegen war, Porträts von sich zu bekommen, auf denen sie als Eva, sie als sie selbst zu sehen ist.

Als wir uns für das Foto-Shooting getroffen haben, war Eva zu Beginn doch etwas unsicher und nervös – sehr verständlich😉! Es hat mir großen Spaß gemacht, zu sehen, wie sie nach und nach vor meiner Kamera auftauen konnte. Die Momente, in denen ich das Gefühl hatte: „Da war sie, die Eva!“ wurden immer häufiger und irgendwann wirkte sie richtig „frei“… Immer wieder blitzten all ihre Facetten auf: Selbstbewusstsein, Stärke, aber auch Unsicherheit, Zartheit und Zerbrechlichkeit. Sie zeigte sich lustig, verspielt, liebevoll, frech und keck, aber auch nachdenklich und versonnen.

Fotografie und Achtsamkeit. Auch und gerade in der Fotografie von Menschen nehme ich die Kamera in einer achtsamen Haltung in die Hand. Ich konzentriere mich darauf, ganz klar im Augenblick zu sein, stehe im Dialog mit meinem Gegenüber, verbal und nonverbal. Das allerwichtigste ist für mich, dass sich der Mensch vor meiner Kamera mit mir im Dialog wohl fühlt! In dem vermeintlich „unperfekten“ Menschsein liegt für mich die wahre Schönheit. Einen Teil von sich selbst im Gegenüber wiederzuerkennen, finde ich spannend…

Eva ist ein Mensch, der durch seine liebenswerte Art und sein großes Herz von innen heraus strahlt und wahrhaft schön ist! Ich danke Eva von ganzem Herzen für ihr Vertrauen und den wirklich schönen, spannenden und lehrreichen Nachmittag❤︎!

Zartheit

MauerpflanzeFotografie und Achtsamkeit. Sich einlassen auf das Kleine, auf Zartes. Eine alte Natursteinmauer, vermoost, kalt, auch wenn die Sonne scheint. Aus sämtlichen Ritzen sprießt das Leben, bunt, leise, zart…