Isi und Lynn

Isi und Lynn-3Fotografie. Isi und Lynn hatten sich beim Bloggertreffen mit Markus eine kleine Inszenierung für uns überlegt. Bei sauna-ähnlichen Temperaturen schlüpften sie in Abendkleid und Anzug mit Hut und boten im Wohnzimmer von Isis Oma eine Art kleines „Theaterstück“… Und auch hier war das Licht wieder ein spannendes, fotografisches Thema…

Anschließend konnten wir mit beiden noch Einzelshootings starten und so langsam konnte gerade Lynn dabei auch raus aus den heißen Klamotten…

Es hat großen Spaß gemacht, zu sehen, wie wandlungsfähig die Mädels sind… wie albern und aktiv sie sind und sobald die Kamera auf sie gerichtet ist, sind sie ruhig, ernsthaft und fokussiert.

Ein Dank gilt da auch noch mal Isis Oma, dass wir in ihrem Wohnzimmer – einer wirklich tollen Location – fotografieren durften!

Jenni

jenni-7Fotografie. Überraschend hatte Jenni auch noch Zeit, sich unserem „Foto-Marathon“ anzuschließen… und auch wenn es nachmittags wettermäßig nicht so aussah, war die Idee von Markus mit Ort und Zeit einfach nur grandios! 

Hier auf dem Tierstein gab es an diesem Abend Licht, das für meinen Geschmack nur eine superminimale Bearbeitung der Fotos erforderte… Vor allem bei den Gegenlichtbildern war es für mich geduldige und ruhige Millimeter-Arbeit, Jenni im „richtigen“ Winkel zur Sonne durch den Sucher zu erfassen, auf eine weitere Windböe zu warten, die ihre Haare dann doch noch mal verwehte… das hat mir großen Spaß gemacht an dieser besonderen Location mit zwei netten Menschen nach einem langen, heißen Shooting-Tag… …jenni

Fotografie und Achtsamkeit. Das Licht beobachten und wahrnehmen,

darauf reagieren, mit seinen unterschiedlichen Facetten spielen.

Hoch oben auf dem Tierstein über der abendlichen Welt „thronen“, das Leben „unten“ hören, Beobachter sein… jenni-2Warten auf den richtigen Moment… Dankbar sein für den Augenblick…

Jenni-3

Nina

Nina closeup-3Fotografie. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass Nina zum Bloggertreffen mit Markus zugesagt hatte, um auch vor meiner Kamera zu stehen… ich mochte sie schon auf den ersten Blick auf Markus‘ Fotos und bei der realen Begegnung war das nicht anders.

Ich hatte im Vorfeld eine grobe Richtung vorgeschlagen, die sogar sehr gut zu Nina passte. Markus und Nina haben dann ihre Ideen dazu beigesteuert, die das Ganze mit Leben füllten und so zu einem gemeinsamen Ganzen formten. Nina closeup-4Auf dem „Sinneswandel“ hat unser Treffen eine lustige, lockere, entspannte und kreative Dynamik entwickelt, so dass wir schnell im Flow waren…

Es fiel ganz leicht, Nina in ihren unterschiedlichen Facetten zu sehen und zu fotografieren.

Nicht nur das gemeinsame Fotografieren mit Markus hat wahnsinnig Spaß gemacht, sondern unser gesamtes Treffen als Dreier-Team… würde ich sofort wiederholen;-). Nina closeup-5Fotografie und Achtsamkeit. Die drei Einzelfotos stammen aus einer kleinen, ruhigen Foto-Einheit auf einer Bank im Wald. Ich liebe es, als Fotografin den Menschen vor der Kamera einfach „nur“ an einem Fleck sitzen und nach jedem Auslösen seine Haltung, seinen Blick minimal ändern zu sehen. Behutsam und ruhig habe ich mich auch hier um Nina herum bewegt und sie konnte sich wunderbar darauf einlassen, sich kaum sichtbar nach jedem „Klack-klack“ zu verändern .

Immer, wenn ich das mache, entwickelt sich zwischen mir und meinem Gegenüber in dem Moment ein ganz ruhiger, fast schon meditativer und gleichzeitig intimer „Flow“… Die Porträtierten sind meistens überrascht, dass in diesem Moment offensichtlich so wenig „passiert“, aber jedes Foto doch ganz anders aussieht…

„See the bigger picture“ 7

lauraFotoprojekt. Die Karte A27 – Balance in Kombination mit der Karte W07 – Symmetrie hat sich zunächst ganz einfach angehört. Bei der Suche nach möglichen Motiven fand ich aber irgendwie alles zu langweilig, was mir einfiel oder vor die Linse huschte… bis zu einem Shooting mit meiner Schwägerin, wobei es eigentlich um ihr neues Smart Wheel und ihre neuen Outdoor-Reifen ging, von denen der Anbieter „molab“ Fotos brauchte. Das Shooting war alles andere als langweilig! Wo hier auf dem Beitragsbild die „Balance“ zu finden ist, ist klar;-)… … gestalterisch sehe ich die Symmetrie in den Linien vom Rollstuhl und der kleinen Mauer der Kanurutsche mit dem SmartWheel als gemeinsamen Punkt, auf den sie zulaufen…

Das SmartWheel und die Outdoor-Reifen ermöglichen Rollstuhlfahrern besser am Leben outdoor teilzunehmen… egal, ob sie selber fahren oder mal zum Beispiel ihren Partner als „Heckantrieb“ nutzen;-)…

Danke Laura und Olaf für den lustigen, schönen Tag und all die Experimente, auf die ihr beide euch eingelassen habt! Ich bewundere Lauras Mut und Vertrauen und auch ihre unsagbare Geduld bei meinen Bemühungen das fiese Mittagslicht in den Griff zu bekommen!

Was die anderen drei Projektteilnehmerinnen gemacht haben, seht ihr hier:

Wer das Kartenspiel auch zu Hause hat und mitmachen möchte, kann dies natürlich gerne tun😃! Bitte verlinkt euren Beitrag dann unter den Kommentaren. Die Beiträge zum neuen Thema erscheinen bei uns allen immer am 15. eines Monats um 8:00Uhr. Die kompletten Spielregeln könnt ihr hier nachlesen.

Für die nächste Spielrunde habe ich die Karte A28 – Verflossene Zeit gezogen. Mal sehen, was da jede draus macht…

Shadow on the Wall

Katharina-10Fotografie. Beim Porträtieren von Katharina bot sich mir die Gelegenheit, auch eine weitere Aufgabe der Dogwood Challenge umzusetzen.

„Artistic: Shadows. The opposite of light is dark, the absence of light is shadow. Interpret this into a masterpiece.“

Ob die Fotos jetzt ein „Masterpiece“ sind, liegt nicht in meinem Ermessen, aber wie Katharina die Idee mit den Schatten an der Wand aufgegriffen hat und wie sie direkt zur Schatten-Puppenspielerin und dann zur Schattentänzerin umswitchte, das war schon toll anzusehen…

Katharina

Katharina-4Fotografie. Katharina ist Schauspielerin und es war mir eine große Freude, Porträtfotos von ihr machen zu können. Wir haben viel ausprobiert, herumgealbert und gelacht…

Achtsamkeit. Bevor wir fotografiert haben, waren wir gemeinsam einen Kaffee/ eine Saftschorle trinken. Wir haben uns Zeit genommen, uns kennenzulernen, aufeinander einzustimmen. Als wir losgezogen sind zum Fotografieren, hatten wir beide schon ein Gefühl für unser jeweiliges Gegenüber und konnten uns gut aufeinander einlassen. Wir haben geschaut, dass wir uns wohlfühlen beim Fotografieren, sind nah „bei uns“ geblieben. Danke auch, dass ich die Fotos von unserem Nachmittag hier zeigen darf!

Der „Chef“

Fotografie. Die Dogwood Challenge stellt zum Thema Porträt die Aufgabe:

„Show a subject in their natural habitat. Their place of work or hobby is a great start. Tell their story with the environment.“

Porträt EnvironmentHier konnte ich den Chefkoch persönlich beim Nudelnmachen fotografieren… und nicht nur das: ich konnte mit 10 weiteren fleißigen Helfern selber Nudeln füllen und anschließend in einem köstlichen 3-Gänge-Menü verspeisen…

Workshop Hochformat

Hoch-5Fotografie. Meist tendiere ich dazu, genau wie viele andere Fotografen, im Querformat zu fotografieren. Durch das Buch von Robert Mertens angeregt, habe ich bewusst nun ein paar Wochen lang darauf geachtet, die Kamera auch immer mal wieder zu drehen und zu schauen, wie das gewählte Motiv im Hochformat aussieht. Nicht nur bei den hier gezeigten Fotos mache ich das jetzt öfter…

Immer wieder mal gut, sich bewusst einer Aufgabe zu widmen;-)…

…Amazone

AmazoneFotografie und Achtsamkeit. Man sagt ja immer, ein Foto von einem Menschen sagt auch mindestens genauso viel über den Fotografen wie über die/den Porträtierte(n)… Als Kind und Jugendliche habe ich viel geschrieben… Tagebuch, kleine Texte und lange Geschichten… oft bewegten sich die Geschichten im Fantasy-Genre und ich liebte starke Frauen-Figuren… auch gezeichnet habe ich viel und bin dabei in Geschichten und Leben meiner Figuren eingetaucht… ich erinnere mich an Falknerinnen, Zauberinnen … und Amazonen…

Es hat irre viel Spaß gemacht, zu sehen wie mit Lisa so eine „Figur“ Gestalt annahm… jetzt, wo ich eigentlich die kindliche Faszination für Fantasy abgelegt habe und total „erwachsen“ bin… es war wie eine kleine Zeitreise zu verschütteten Gefühlen und Geschichten… …

In unserem Miteinander ist ein toller Flow entstanden… Zeitweise habe ich mich wie ein Kind auf Entdecker-Tour gefühlt, zumal auch die Location abenteuerlich war und wir am Ufer des versteckt und einsam gelegenen Sees bei jedem Schritt drauf achten mussten, wie weit wir einsinken… weicher Boden unter den Füßen, schmatzender Matsch… eine Sporttasche voller „Waffen“ und amazonischer Klamotten im Unterholz🙈… Brennesseln an den Beinen… Amazone-4Das Wasser hat je nach dem wie der Wind ging, sonderbar gerochen, ekelhaft; ein paar „unsichtbare“ Fische tauchten hier und da immer wieder an die Oberfläche und verschwanden mit einem unheimlichen Glucksen wieder… wie Seeungeheuer… … unsere Fantasie ratterte und gleichzeitig waren wir ganz im Hier und Jetzt…

Wir konnten ganz in das Amazonen-Feeling eintauchen und Lisa hat einfach genauso viel Lust auf das Thema gehabt wie ich und schon bei der Vorbereitung alles gegeben… Schon schön, wenn man sich gemeinsam so „austoben“ kann – just for fun;-)! Wir waren echt ein gutes Team😊!

Lisa und Making of…

LisaFotografie. Lisa und ich hatten etwas Besonderes vor. Ich habe mich riesig gefreut, dass ich jemanden finden konnte, der sofort Lust auf so eine „verrückte“ Idee hatte… Bevor es losging, haben wir ein paar Porträts gemacht…

Ich war überrascht, eine studierte junge Frau anzutreffen, die im Alltag eher in einer Männerdomäne arbeitet und in ihrer Freizeit zum Ausgleich modelt. Sobald der Sucher auf sie gerichtet wird, ist sie total präsent… dazwischen wird gequatscht und gelacht… Sehr angenehm… Und wir hatten einen Plan…