Dogwood Challenge, Experiment, Fotografie, Landschaft, Makro, monochrom, Natur, Projekt, Vor der Haustür

In the mood

Fotoprojekt. Endlich habe ich mich etwas „eingegroovt“ in die Dogwood Challenge;-)… Wie angekündigt habe ich mich jetzt vier Wochen lang den Wochenaufgaben der Challenge gewidmet. Es ist immer wieder spannend, wie sehr einem bei so einer Challenge Aufgaben und Ideen im Kopf herumspuken, selbst, wenn man ohne Kamera unterwegs ist und die Bilder zunächst im Kopf Gestalt annehmen. Manchmal geht es dann mit der Kamera ratzfatz und das Foto ist fertig, weil alles schon im Kopf war…

#Story Telling: Hometown (Week 10)

Die Fotoaufgaben von Woche 11 bis 13 habe ich letztendlich an einem Tag bearbeitet. Es hat wie vermutet, nicht geklappt, mich wöchentlich einer Aufgabe zu widmen… Und die Zeit flog einfach nur so… Für die 2. und 3.Aufgabe diesen Monat habe ich ein und das selbe Motiv genutzt, es aber unterschiedlich interpretiert…

Story Telling: New Beginnings (Week 13)

Spannend finde ich selbst, dass manche Ergebnisse nach „meinen“ Bildern aussehen und manche eigentlich überhaupt nicht… …

Für den April stehen folgende Herausforderungen an:

Week 14 – Composition: Center Frame Portrait

Week 15 – Inspiration: Anonymous

Week 16 – Story Telling: Shadow

Week 17 – Composition: Balance

Wer auch auf die Aufgaben der Dogwood Challenge einen Monat lang Lust hat, kann gerne mitmachen und seine Beiträge hier verlinken… oder Ende April;-)…

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Wurzelkinder

Fotoprojekt. Einen ganzen Vormittag lang habe ich die „Wurzelkinder“ begleitet. Sie sind vormittags bei ihrer Tagesmutter. Es ist beeindruckend, mit wie viel Ruhe, Organisation und Liebe sie den Kindern Spielen, Lernen und Erfahrungen in der Natur ermöglicht. Mit vier U3-Kindern ist ein Tag zu Hause schon ein ganz schön logistischer Aufwand, ein Ausflug in den Wald nicht minder…

Die Kleinen sitzen zu viert im Riesen-Buggy, knabbern Kekse und genießen die Fahrt durch den Frühlingswald, während die Fahrt über matschige und holprige Wege für Martina, die Tagesmutter, das reinste Sportprogramm ist;-)… Hält der Buggy an einer besonders spannenden Stelle, klettern die „Futzis“ alle raus und auf geht’s ins Abenteuer: Moos kann man so toll abpflücken, überall kann man klettern und etwas entdecken; Brombeerranken können ein ganz schönes Hindernis sein, wenn sie einem bis zum Bauch wachsen… und Dornen haben die ja auch noch…

Nach dem gut 1,5 stündigen Ausflug sind die Kinder richtig platt, wenn sie wieder zu Hause ankommen. Ein bisschen spielen sie noch, während Martina das Essen kocht. Alle zusammen sitzen dann am Tisch. Und sie sind doch schon so groß, dass sie allein mit der Gabel ihre Nudeln essen.

Mittags geht der spannende Tag für die Kleinen zu Ende. Schön war, dass sie in all dem Trubel schnell vergessen haben, dass heute so eine fremde Frau mit der Kamera überall dabei war;-)…

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Blogparade, Experiment, Fotografie, Projekt, Vor der Haustür

Erster Satz III

Fotoprojekt. Meine Güte, DAS war wohl das schwierigste Fotoprojekt, das ich bisher hatte… Uwe von Minoltagrafie hatte mir einen „ersten Satz“ zugeworfen, im Dezember letzten Jahres😅, zu dem ich ein Foto machen wollte… bis jetzt hat der Satz in mir gearbeitet, immer mal wieder hatte ich einen Versuch gestartet, aber irgendwie war bisher weder das Motiv noch die Umsetzung so wirklich „passend“… Jetzt hatte ich eine „Deadline“ und noch mal intensiv an dem Satz laboriert… und jetzt muss es einfach auch mal gut sein😉… Die Übung hat mich, vor allem, weil es mir so schwer fiel, sehr mit dem Thema Perfektionismus in Kontakt gebracht, obwohl ich mich absolut nicht als Perfektionisten bezeichnen würde und sehr gut „fünfe grade sein lassen kann“… dass manchmal Dinge nicht perfekt sind, es vielleicht auch nie werden, aber irgendwann doch zu einem (guten) Ende kommen müssen… spannend… Der Satz, den Uwe mir zugeworfen hatte:

„Wie verwachsene Vögel balancierten wir auf unseren Ästen, das Plastikgefäß in der einen Hand, den Federpinsel in der anderen.“  
Die Geschichte der Bienen – Maja Lunde

Sätze werfen geht immer noch… wer also mag;-)…

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Selfie-Projekt

Fotoprojekt. Ich hasse es, wenn eine Kamera auf mich gerichtet ist. Es gibt eigentlich auch nur ziemlich wenige Fotos von mir. Und noch weniger, die ich mag. Das ist der erste Teil der „Geschichte“;-)…

Auf der Suche nach einer neuen „Foto-Aufgabe“, nach einem Projekt habe ich (wieder mal) in „Der eigene Blick“ von Robert Mertens gestöbert. Die erste Aufgabe darin ist ein Selfie-Projekt. Irgendwie hatte ich das Buch schon gefühlte 1000 Mal in der Hand, habe diese Aufgabe aber bisher wohl geflissentlich übersehen. Mmmmh, gerade ist bei mir aber einiges im Wandel, innerlich und auch äußerlich, dass ich die Projektidee diesmal wohl lesen „konnte“… und mir dachte, ich lass mich mal drauf ein;-)… So habe ich nun seit einem guten Monat immer mal wieder ein Selfie gemacht, ganz „klassisch“(weit weg vor sich halten – OMG, hoffentlich sieht mich dabei niemand) oder mit Selbstauslöser…

Ich werde wohl nie jemand werden, der darauf „brennt“ VOR der Kamera zu stehen. Ich bin es überhaupt nicht gewohnt, Fotos von mir zu sehen, fand es aber doch spannend, plötzlich ein paar Bilder in der Hand zu haben, von denen ich dachte: doch, das bin ich. Wo ich mir nicht fremd vorkam, mich nicht schämte, mich nicht so groß unterschied von dem, was ich selbst im Spiegel sehe – und dennoch sind die Fotos anders als ein Spiegelbild, nicht nur, weil sie nicht spiegelverkehrt sind.

Ich kann sogar sagen, dass ich es tatsächlich „entwicklungsförderlich“ fand, mich durch Fotos ergänzend mit dem Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung, Innen und Außen auseinanderzusetzen.

Und frage mich, was macht es mit Menschen – vor allem jungen Menschen – die damit groß werden, immer wieder Selfies zu machen und anzuschauen? Ich kann gar nicht sagen, dass ich das schlimm oder verwerflich finde, es ist einfach nur anders und wird irgend etwas zur Entwicklung von Menschen beitragen, die ich so als Non-Digital-Native wahrscheinlich nie nachvollziehen können werde…

Auf jeden Fall kann ich dieses Projekt nur jedem kamerascheuen Fotografen ans Herz legen: es macht was mit einem;-)…

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Sarah

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Fotos mit Persönlichkeit. Nicht nur in der Fotografie ist Licht und alles, was ich damit verbinde, ein Thema für mich. Dieser Herbst war schon mit so vielen faszinierenden Lichtsituationen voll gespickt, dass ich wirklich froh bin, dass diesmal alles gepasst hat: das Licht, der Ort, die Zeit und eine bezaubernde Shooting-Partnerin.

Die Zeit flog nur so dahin. Sarah war so unkompliziert und offen für alle Ideen; ob sie mit High-Heels durch den Wald stöckeln musste oder mit Gänsehaut tapfer ausharrte, bis ich die Kamera eingestellt hatte, nichts war ihr zu viel.

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In einer knappen Stunde haben wir ziemlich viele Ideen umgesetzt, ohne uns jedoch zu hetzen… es „fluppte“ einfach zwischen uns:-).

Mein größtes Anliegen war es bei unserem Treffen, endlich auch mal eine Serie mit Lichterketten-Fotos zu machen. Ich bin ja eigentlich nie so der Fan von dem, was gerade „alle“ so machen, aber der Idee mit den Lichterketten konnte ich nicht widerstehen;-)…

Ein herzliches Dankeschön noch mal an Sarah: für deine unkomplizierte Art, dass das Anfangs-Chaos unseres Treffens das Shooting nicht beeinflusst hat, für das gemeinsame Umsetzen aller Ideen, fürs Frieren, fürs Lachen… für eine gute gemeinsame Zeit❤︎!

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Erster Satz II

Fotoprojekt. Nicole hatte sich einen Satz von mir „zuwerfen“ lassen und erneut mit Sätzen um sich „geschmissen“ für alle, die mochten. Natürlich wollte ich da auch noch mal einen haben… Fies war der erste Satz aus „Dark Places“ von Gillian Flynn und ich habe eine Weile darüber gebrütet… Entstanden ist letztendlich eine kleine Serie aus dem Satz:

„In meinem Innern haust eine Fiesheit, so real wie ein Organ.“

In seinem Buch „Der eigene Blick“ schlägt Robert Mertens diese Übung vor, ein Foto zum ersten Satz eines Buches zu machen. Ich finde diese Übung nicht leicht, aber wirklich inspirierend… Wer also Lust hat, weiter Sätze zu werfen, ich werfe gerne und lass mir gerne weitere zuwerfen;-)… …

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