Allgemein, Alltag, Experiment, Farbe, Fotografie und Achtsamkeit, Licht, Makro, Natur, Serie, Vor der Haustür

Golden Garden

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Meditative Fotografie. Mein Mann schneidet den Feldahorn und Waldgeißbart, ich sammle Walnüsse… das Licht erleuchtet unseren Garten golden. Als mein Eimer voll ist und ich die Nüsse zum „Trocknen“ auf dem Ofen ausgebreitet habe, hole ich meine Kamera… ich habe keinen wirklichen Plan, ich möchte nur eins: das Gold festhalten…

Die Sonne wandert schnell und fällt immer wieder in neuem Spiel durch die Blätter. Ich merke nicht, wie die Zeit vergeht, wechsle kaum den Ort, spiele mit dem manuellen Fokus und Unschärfe, gehe immer nur ein paar Meter umher, obwohl genug Platz wäre… erst als mir die Kälte den Rücken hochkriecht, merke ich, dass ich doch schon lange hier stehe…

Diese Bilderserien sollen mein Beitrag zur Blogparade von SilverTravellers sein.

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Allgemein, Alltag, Foto- und Wandertouren, Fotografie und Achtsamkeit, Landschaft, Licht, Natur, Serie

Horizont

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Meditative Fotografie. An Horizonten kann ich mich einfach nie „satt“ fotografieren. Das Spannende finde ich das Polarisierende: Weite und Begrenzung, ein Oben und ein Unten, …

… Licht und Schatten, ein fester Standort und ein Ziel, …

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…Spannung und Ruhe, Ferne und Nähe…

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… ein Ende und einen Anfang…

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Foto- und Wandertouren, Fotografie und Achtsamkeit, Landschaft, Licht, Natur, Serie

Lichtspiele

Fotografie und Achtsamkeit. Licht, überall Licht. Gerade jetzt im Herbst könnte ich da ständig ins Schwärmen geraten und mit „Ah“s und „Oh“s durch die sonnigen Herbsttage gehen…

Etwas hat sich auf meinen Spaziergängen verändert: die Kamera ist wieder dabei, aber ich bringe oft auch nach 3 bis 4 Stunden nicht mal 20 Fotos mit nach Hause… davon wird dann auch noch die Hälfte gelöscht…

Aber ich glaube, ich SEHE nicht weniger, sondern eher mehr;-)…

 

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Alltag, Fotografie und Achtsamkeit, Gedanken, Landschaft, Licht, Natur, Vor der Haustür

Im Leben sein

Fotografie und Achtsamkeit. Seit ich intensiv fotografiere, denke ich immer mehr darüber nach, wann die Kamera mein Begleiter sein sollte und wann nicht. Gerade als ich die Kamera neu hatte, mich auch viel in die Technik „einfuchste“, hatte ich die Kamera eigentlich immer dabei. Es könnte ja sein, dass sich ein Motiv anbietet, das ich unbedingt fotografieren „muss“…

Das hat so langsam aber nicht nur meine Familie gestört sondern auch mich selbst… es war wie eine ständige „Jagd“… ich fühlte mich zunehmend als sei ich nicht mehr im Leben „drin“, sondern als jage ich Teile daraus, die ich festhalte… festhalte, um Technik zu üben, anschließend in Lightroom etwas zu entwickeln und gegebenfalls auch um etwas für einen Blogbeitrag zu haben… Wenn sich die vordatierten Blogbeiträge dem Ende zuneigten, war klar: die Kamera muss mit, ich brauch was Neues…

…ganz schön anstrengend… und eigentlich fotografiere ich doch zum Entspannen, zum Durchatmen… …

Mehr und mehr bin ich dazu übergegangen, die Kamera zu Hause zu lassen… oder sie eben mitzunehmen, aber dann weil ich fotografieren möchte, mich gezielt dem Fotografieren, Sehen, Entdecken und dem Dialog-mit-der-Welt-vor-der-Kamera widme… Wenn ich die Kamera zu Hause lasse, „fotografiere“ ich mit den Augen, mit dem Herzen… inhaliere ich das Leben…

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Fotografie, Licht, Menschen, monochrom, Serie, Vor der Haustür

Andreas

Andreas-6Foto mit Persönlichkeit. Schon länger wollte ich gerne auch mal einen (fremden) Mann fotografieren. Das ist einfach anders als eine Frau vor der Kamera zu haben: das Posen, die Perspektiven, die Interaktion. Die Möglichkeit, Ecken und Kanten herauszuarbeiten…

Von Andreas als Mensch, war ich direkt nach etwas Recherche im Internet fasziniert. Man findet viel über ihn und es fügt sich ein interssantes Bild zusammen, das die „Live-Version“ nur bestätigt;-).

Andreas ist MMA-Fighter (aktueller Schwergewichtschampion der German MMA Championship) und Diplom-Sozialpädagoge. MMA-Fighter (bei Mixed Martial Arts wird ohne Handschuhe, Schuhe und Helm in einem Käfig gekämpft und es werden Techniken sämtlicher Kampfsportarten gemischt) ist er vielen Vorurteilen ausgesetzt. Er genießt es dann, sich als studierter Mann zu „entpuppen“ und auch noch als Pädagoge. Für ihn steht das jedoch nicht in einem Widerspruch… und wenn man ihn kennenlernt, versteht man das…

Andreas ist ein bärtiger Hüne, eine Ausnahmeerscheinung – an unserem Shooting-Tag sogar noch mit Veilchen. Als Fighter hatte ich ihn mir etwas furchteinflößend vorgestellt und mich innerlich zum Shooting-Treffen auch ganz groß gemacht😂. Er kann sicherlich  auch furchteinflößend sein… muss er aber nicht;-). Er ist ein Mann der Gegensätze, eine imposante Erscheinung, jemand, der Ruhe, Gelassenheit, Herzlichkeit und ein gesundes Selbstbewusstsein ausstrahlt, jemand, der weiß, was er will, jemand, der etwas aus Überzeugung tut, für etwas brennt… eine wirkliche Persönlichkeit.

Ich bin zwar kein MMA-Fighter, kein Mann, kein Sportler, kein Sozialpädagoge, kein Hundebesitzer, kein Playstation-Zocker, kein Model, aber in ganz vielem von dem, was Andreas verkörpert, sehe ich wieder auch mich selbst … so wie immer, wenn ich mit Herz fotografiere;-)… …

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Lichtgeschenk

WeddingFotografie und Achtsamkeit. Das erste Mal habe ich recht „herzlos“ fotografiert. Bei einem Workshop, mit dem ich mich auf meine erste anstehende Hochzeit vorbereiten wollte, ging das Fotografieren des bestellten Paares eher sehr sachlich, nüchtern und unemotional vonstatten. Das bin ich sonst nicht gewohnt und ich habe einmal mehr gemerkt, wie wichtig mir die Menschen vor meiner Kamera sind, wie wertvoll und wie gerne ich ihnen meine Zeit und volle Aufmerksamkeit schenke… Hier war das Fotografieren logischerweise „Fließbandarbeit“ und jeder Teilnehmer hatte nur wenig Zeit… aber das Licht war einfach ein Geschenk😊…

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