Liebe

Fotografie. Was passt zu den Magischen Mottos von paleica im Monat Juli besser zum Thema „Liebe“ und was braucht weniger Worte?

Ein paar Ergebnisse eines Babybauch-Shootings, das ich mit einer bezaubernden jungen Mutter hatte. Auf allen entstandenen Fotos strahlt sie in einer dem Mutterwerden ganz eigenen Schönheit und es sind etliche sinnliche Fotos auch outdoor entstanden… es war ein sehr schönes Fototreffen! Danke für das Vertrauen!!!

Don’t!

Fotoprojekt. In meinem Beitrag zu den Magischen Mottos von paleica habe ich mal in den „Fehlern“ geschwelgt: Unschärfe, Überbelichtung und „falscher“ Weißabgleich…

Aber was sind das eigentlich für „Regeln“ mit der Belichtung und der Schärfe und dem Weißabgleich?

Macht nicht jeder, der irgendwann den Automatikmodus verlässt und gerne mal ein bisschen „experimentiert“ genau diese „Fehler“ oder provoziert sie (wie z.B. Nylonsöckchen vor dem Objektiv), um einfach mal was anderes zu machen, um kreativ zu sein… ?

Duell

Die Protagonisten in meinem Beitrag zu den Magischen Mottos von paleica diesen Monat sind die Nachbars-Hähne – junge, übermütige Gockel, die sich gern aufplustern, angeben und einer lauter als der andere kräht… Und das erst recht, wenn man mit der Kamera auf der Lauer liegt😂… Sie passten ganz schön zum Thema, weil sie eben schwarz und weiß sind…

Wenn man dann hin und wieder mal Eier von glücklichen Hühnern bekommt, stört einen das Hahnenschrei-Duell üüüüberhaupt nicht😊!

Am Flussufer

Mein kleiner Beitrag zu den Magischen Mottos von paleica in diesem Monat… Mehr Eindruck als Foto, mehr Ruhe als Bewegung…

HBO_5325Achtsamkeit. Jede Sekunde bietet sich am Flussufer ein neues Bild, ein neues Lied. Nicht wirklich sichtbar, nicht direkt hörbar. Der Strom klingt erst mal immer gleich, die Stromschnellen sehen gleich aus. Verweilt man am Flussufer und lässt sich verzaubern, dann unterscheidet sich jede Sekunde irgendwann deutlich von der vorherigen. Die Stromschnellen scheinen ihren Klang von Sekunde zu Sekunde zu ändern, aus dem gleichförmigen Rauschen werden einzelne Töne. Das Schäumen der Schnellen verändert seine Form und es bietet sich von Sekunde zu Sekunde ein anderes Wasser-Wesen.HBO_5326Zeit zum Durchatmen…

Fenster und Fassaden

hbo_5228Fotoprojekt. Das erste, was ich dachte, als ich das neue Thema der Magischen Mottos 2017 gelesen habe, war: „Och, schade, DAS ist ja so gar nicht mein Thema…“ Kurz kam mir sogar der Gedanke, einen Monat auszusetzen…

Dann hatte ich aber zumindest eine Idee zu dem Thema, wo ich was finden könnte, was mich interessieren würde, wenn ich das Thema gut fände… Die Konjunktive habe ich dann schnell beiseite gepackt und mich entschieden, einfach auch diesen Monat dabei zu sein.

Die Fototour nach Freudenberg in den „Alten Flecken“ habe ich mit einem gemütlichen Café-Besuch und einer guten Bergischen Waffel verbunden😉…

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Achtsamkeit. Hier zu bemerken und dann bewusst abzustreifen, dass ich dem Thema gegenüber voreingenommen bin und es sofort als „langweilig“ bewerte und als „nicht mein Ding“, war eine gute Achtsamkeitsübung. Dann war es möglich, mit offener Haltung, mit offenem Geist die Kamera zu zücken, die alten Häuser zu betrachten, mit Perspektiven und Linien zu spielen, aus der Fülle der gemachten Fotos eine Handvoll auszuwählen und sich doch diesem Thema mit Genuss zu widmen…

Abstraktion

Fotoprojekt. Das Thema zu den Magischen Mottos 2017 musste ich mir richtig erarbeiten, da ich mich mit abstrakter Fotografie bisher noch nicht auseinandergesetzt hatte. Das hat richtig Spaß gemacht und mir eine neue Dimension der Fotografie eröffnet – vielen Dank, Christina, für die Anregung☺️!

Bei Robert Mertens bin ich fündig geworden, um mich kurz und knapp in das Thema einzuarbeiten. Er schreibt, „in der Abstraktion geht es darum, die Realität zu verlassen und sich dem Spiel der Formen, Farben und Strukturen zu widmen, um so ein neues – ein abstrahierendes – Bild zu erzeugen und dadurch etwas vorher so nicht Sichtbares sichtbar werden zu lassen. (…)“ Er schreibt, abstrakte Bilder müssten erst entschlüsselt werden und „dafür ist ein zweiter und dritter Blick erforderlich, und je nach Motiv entstehen neue, eigene Gedanken und Assoziationen, für die der Betrachter sich allerdings öffnen muss.“ Abstrakte Fotos bräuchten aktive Betrachter. „Jedes abstrakte Werk wird dadurch – je nach Betrachter – immer wieder eine veränderte Wirkung entfalten.“

Er stellt als abstrakte Arbeitsweisen vor: Fotos auf ihre grafischen Elemente herunter zu brechen, das Chaos zum zentralen Motiv zu machen, unscharf oder überbelichtet zu fotografieren, ganz nah ans Motiv heranzugehen oder mehrfach zu belichten.

Das Ergebnis vieler Versuche und Ideen sind zwei Serien, bei denen ich immer zwei Arbeitsweisen umgesetzt habe, die mich gerade sowieso beschäftigen: die Überbelichtung und die Doppelbelichtung. Mehr möchte ich zu den beiden Serien nicht sagen, da ich ja auf „aktive Betrachter“ hoffe😉…