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Kloster-Spaziergang

Meditative Fotografie. Nicht weit habe ich es bis zum Kloster Marienstatt und so lag nach einem zähen Arbeitstag nahe, mit der Kamera bei einem Spaziergang zu entspannen;-)…

Da ich so gar nicht der „Weitwinkel-Typ“ bin, aber eins habe und es auch gerne sinnvoll nutzen können würde, habe ich zur Zeit das Objektiv auf der Kamera wann immer es geht…

Und irgendwie ist das gar nicht so weit weg von meiner Art zu fotografieren wie sonst, denn nah ran gehen kann man auch…

Was ich mag, ist die Weite, die ich sehe und empfinde und plötzlich auch (ansatzweise) zeigen kann oder viel aufs Bild bekomme, auch wenn ich nicht mehr weiter nach hinten gehen kann;-)… Und ich kann Dinge durchs Nahrangehen in Beziehung setzen zu weiter entfernten Objekten…

Es macht Spaß, „bekannte Wege“ immer mal wieder zu verlassen und zu experimentieren. marienstatt-13

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Wabi Sabi III

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„Wabi-Sabi ist die Wahrnehmung von Schönheit auch (oder gerade) in Dingen, die nicht schön sind, sondern alt, matt, verblichen, abgegriffen. Plakativ gesprochen, die Schönheit im Hässlichen.

Die Schönheit des Wabi-Sabi ist einfach und zurückhaltend, glanzlos, unverziert mit einer eher faltigen und rauen Oberfläche. Lieber Patina als Glanz. Charakteristische Eigenschaften wie Asymmetrie, Schlichtheit, Entsagung, Natürlichkeit, Tiefgründigkeit, Nicht-Unterwerfung und Innere Ruhe kommen hier zum Tragen.“       *klick*

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Adriane

Fotos mit Persönlichkeit. Nach langer „Abstinenz“ taste ich mich nun langsam wieder auch an die People-Fotografie heran. Die wunderbare Adriane war nach längerer Zeit die Erste, die ich wieder vor der Kamera hatte.

Adriane ist eine wunderbar direkte und lebhafte Frau. Ihr lautes Lachen schallte alle paar Minuten durch den Wald, in dem wir uns getroffen hatten. Sie war konzentriert, sobald ich die Kamera vor die Augen hob, wechselte selber Pose und Mimik nach jedem Auslösen.

Adriane kann viel anbieten, ich wollte aber – wie eigentlich immer – ihr Wesen einfangen. Da die Chemie zwischen uns sofort stimmte und wir eine Menge Spaß hatten, habe ich auch viele Momente mit der Kamera erhaschen können, die nicht so arg gestellt waren, sondern die natürlich und im „Flow“ entstanden sind. Adriane 5Porträts haben wir zum Einstieg gemacht. Adriane hatte auch noch mittelalterliche Gewandung dabei, an die wir uns im Anschluss gewagt haben… Bilder davon folgen;-)… Adriane1Vielen Dank für diesen wunderbaren Wiedereinstieg;-)!

 

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Mit den Augen von…

Meditative Fotografie. Wenn ich abends zum Abschalten durch unseren Garten streife, dann tue ich das meist nicht alleine… unsere Katze Rosalie ist dann eine neugierige Begleiterin, mal ruhig und gelassen, mal zu Späßen und Blödeleien aufgelegt. Ich gehe davon aus, dass sie unseren Garten noch besser kennt als ich, dennoch streift sie an meiner Seite durchs hohe Gras, springt auf eine Bank oder ein Brett und schaut sich um als sei das Terrain ihr völlig neu… oder als sei sie die Königin höchstpersönlich;-)

Was liegt da näher als einmal durch den Garten zu streifen und durch ihre Augen zu schauen? Ich habe mich mal von Rosalie leiten lassen, bin ihr gefolgt, habe die Kamera – in etwa – auf ihre Augenhöhe genommen… da erschließt sich plötzlich eine ganz andere Welt…

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Wabi Sabi

Meditative Fotografie. Kürzlich bin ich auf das Konzept des Wabi Sabi *klick* aufmerksam geworden. Es geht dabei darum, die Ästhetik des Unvollkommenen abzubilden.

Objekte, die aus natürlichen Materialien sind, gerne aus Holz und deutliche Spuren von Gebrauch, Verbrauch und Alter zeigen, werden abgebildet. Patina ist gefragt.

Schlichtheit wird angestrebt. Nicht perfekte Fototechnik ist das Thema, sondern dass man als Fotograf etwas zeigen möchte.

Eigentlich dachte ich zuerst, das ist ein Herbstthema. Nicht so einfach im Frühling, wenn alles um einen herum erwacht, grünt und blüht… aber es geht;-)wabisabi

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Daddy’s Arm

Fotos mit Persönlichkeit. Ein Baby ist erst mal süß, niedlich, anrührend, „was fürs Herz“… wenn man mal von der vielen Arbeit, dem gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus und der enormen Verantwortung absieht.

Ich bin zwar eine Frau und natürlich bin ich auch empfänglich für den ein oder anderen „Oh!“ und „Süß!“-Ausruf, aber generell finde ich aktuelle Baby-Foto-Trends eher langweilig, wo das Baby wie ein Püppchen auf Schaffell oder in Koffern in Szene gesetzt wird. Glücklicherweise sehen mein Bruder und meine Schwägerin das auch so und so durfte ich auch für sie Baby- und Familienfotos machen;-)…

Auch ein Baby ist schon eine Persönlichkeit und dem möchte ich mit meinen Fotos Rechnung tragen. Ich mag es, Zeit mit Menschen zu verbringen in einem ganz natürlichen Rahmen und dann ganz nebenbei Fotos von ihnen zu machen. Im Alltag, in ihrem echten Leben… das Baby darf ruhig auch mal ein Mützchen schief sitzen haben und muss nicht perfekt durchgestylt und hergerichtet sein… die Eltern natürlich gerne ebenso;-)…

Kein Mensch ist perfekt, jeder ist wie er ist, jeder ist irgendwie „anders“, jeder sollte tun, was er für richtig hält solange er keinen dabei verletzt… wenn eine Familie das seinem Kind von Anfang an mitgeben kann, dann diese…

Für diese kleine Familie gibt es vielleicht ein paar Hürden mehr im gemeinsamen Leben als für andere. Hier wird nicht so viel als selbstverständlich hingenommen, sondern auch elementare Dinge als Geschenk gesehen. Dankbarkeit dem Leben gegenüber und Demut sind hier immer wieder Themen, ohne dass sie ständig thematisiert werden… sie werden einfach gelebt. Was diese kleine Familie trägt, ist Liebe und Vertrauen… sie haben eine bewundernswerte Fähigkeit, sich dem Fluss des Lebens hinzugeben…

Mama und Papa legen hier so viel Ruhe und Gelassenheit an den Tag, als warte irgendwo eine ganze Kinderschar hinter der Ecke, als seien sie nicht das erste Mal Eltern geworden… Hier wächst auf jeden Fall ein Mädchen auf, das ganz ganz viel Zeit auch auf Papas Arm verbringt…

Euch dreien wünsche ich von Herzen alles alles Gute❤️! Vielen Dank, dass ich ein paar Fotos hier zeigen darf!

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Museum

Fotografie. Schon lange wollte ich ins Museum König *klick*, um dort zu fotografieren. Ganz spontan bin ich dann mal gefahren – ich liebe es, Dinge zu tun, ohne sie vorher geplant zu haben;-)…

Das Forschungsmuseum ist ein sehr lebendiges Museum. Als ich komme, gleicht es fast mehr einem Kinderspielplatz. Eifrig erkunden viele kleine Beine die Gänge, bleiben neugierig vor Exponaten und Scheiben stehen, stellen Fragen, freuen sich. Ich liebe es, wenn um mich herum das Leben tobt, ich mich aber ungestört hindurch bewegen kann, ohne für die anderen eine Rolle zu spielen. Museum König-18In aller Ruhe kann ich dem kleinen „Gruselkabinett“ im Museum fröhnen. Schmunzelnd nehme ich immer wieder staunende Kinder wahr, die sich die Präparate anschauen und angeekelte Kommentare machen… dennoch gucken sie und sind der Faszination der teils 100 Jahre lang konservierten Tierchen oder Schädel und Skelette erlegen… genau wie ich…

Im zweiten Stock ist es etwas ruhiger. Hier wird deutlicher, was Forschung bedeutet(e)… es war eben nicht mal ein schnelles Google befragen. Um die Artenvielfalt zu erforschen, war viel Geduld und harte Arbeit nötig…

Besonders faszinieren mich die unzähligen aufgespießten Käfer, Schmetterlinge und Insekten. Mal allein aus der Sicht der Forscher betrachtet – nicht aus der der armen Tierchen -, fasziniert mich die Geduld und die Akribie, die dahinter steckt…

Es mutet gar nicht an, als handele es sich hier um Insekten, vor denen man vielleicht angeekelt zumindest die Füße hochzieht, wenn sie einem über den Weg krabbeln, sondern als handle es sich um wertvolle Schmuckstücke…

Schön, das Staunen immer wieder neu zu lernen…

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