Black and white

Fotoprojekt. Die zweite Aufgabe zu dem Bereich „Landscape“ in der Dogwood Challenge lautet:

„Look for a scene with great contrast that will make a great black and white.“

Hier habe ich einfach an einem sonnigen Samstag im Liegestuhl den Himmel beobachtet und immer mal wieder zur Kamera gegriffen…

bwlandscape

 

Eva

EvaFoto mit Persönlichkeit. Eva ist Fashion-Bloggerin. Ihr eigenes kleine Mode-Label „Nephtyis-Cat Couture“ steht für Bekleidung und Accessoires aus interessanten Stoffen oder Upcycling-Bekleidung. Sie schreibt „über Kreativität, das „selber machen“, nähen, Upcycling und  Konsumbewusstsein. Desweiteren findet man einige kostenlose DIY Anleitungen (Naturkosmetik /Nähen /Upcycling).“ Nach einem super-sympathischen Mail-Kontakt kam es ziemlich schnell zu einem Treffen. Ihr Anliegen war, Porträts von sich zu bekommen, auf denen sie als Eva, sie als sie selbst zu sehen ist.

Als wir uns für das Foto-Shooting getroffen haben, war Eva zu Beginn doch etwas unsicher und nervös – sehr verständlich😉! Es hat mir großen Spaß gemacht, zu sehen, wie sie nach und nach vor meiner Kamera auftauen konnte. Die Momente, in denen ich das Gefühl hatte: „Da war sie, die Eva!“ wurden immer häufiger und irgendwann wirkte sie richtig „frei“… Immer wieder blitzten all ihre Facetten auf: Selbstbewusstsein, Stärke, aber auch Unsicherheit, Zartheit und Zerbrechlichkeit. Sie zeigte sich lustig, verspielt, liebevoll, frech und keck, aber auch nachdenklich und versonnen.

Fotografie und Achtsamkeit. Auch und gerade in der Fotografie von Menschen nehme ich die Kamera in einer achtsamen Haltung in die Hand. Ich konzentriere mich darauf, ganz klar im Augenblick zu sein, stehe im Dialog mit meinem Gegenüber, verbal und nonverbal. Das allerwichtigste ist für mich, dass sich der Mensch vor meiner Kamera mit mir im Dialog wohl fühlt! In dem vermeintlich „unperfekten“ Menschsein liegt für mich die wahre Schönheit. Einen Teil von sich selbst im Gegenüber wiederzuerkennen, finde ich spannend…

Eva ist ein Mensch, der durch seine liebenswerte Art und sein großes Herz von innen heraus strahlt und wahrhaft schön ist! Ich danke Eva von ganzem Herzen für ihr Vertrauen und den wirklich schönen, spannenden und lehrreichen Nachmittag❤︎!

Was bedeutet der „.“?

Schloss Crottorf-2Fotografie. Was bedeutet der „.“ hinter Nahaufnahme? Genau wie im richtigen Leben müssen wir in der Fotografie Entscheidungen treffen. Und zwar viele… andauernd. Ich gehe in unterschiedlicher Haltung los zum Fotografieren: mal nehme ich unterschiedliche Objektive mit, mal habe ich kein Thema und schaue, was sich vor Ort ergibt; mal nehme ich bewusst nur eine Festbrennweite mit, die einfach manches Motiv ausschließt und mich automatisch begrenzt; manchmal gehe ich los und habe ein Thema und diszipliniere mich auch wirklich, nur dazu zu fotografieren und eben nicht noch alles, was mir interessant vorkommt… Jeder Weg ist möglich, bringt mich aber zu unterschiedlichen Ergebnissen… Mir dessen vorher bewusst zu sein, erleichtert mir auch schon die bewusste Entscheidung heute eben SO ans Fotografieren heranzugehen… Der „.“ erinnert mich daran, Entscheidungen zu treffen, zum Abschluss zu kommen, es gut sein zu lassen… nicht zu lange nachzudenken, sondern zu machen… 

Außerdem ist der Punkt etwas Kleines, scheint zunächst erst mal nicht wichtig zu sein… Aber das ist er! Er erinnert (mich) daran, auf die Details zu achten, auf die Kleinigkeiten, die Beiläufigkeiten…

Bei Klabauterfrau, bei der ich in einem Beitrag meinen Blog vorstellen durfte, habe ich auch darüber geschrieben… Ihr unterhaltsamer Blog ist einen Besuch wert; er ist so, wie sie sich selbst beschreibt: normal, chaotisch, anders, meer liebend, lebend, erfrischend… Besonders gern mag ich, dass sie offensichtlich auch jemand ist, der das Glück im Alltag und vor der Haustür sucht und auch findet, jemand, der irgendwie so ganz „normal“ ist und doch so besonders!!!😉

Self Portrait

Fotografie. Beim Durchstöbern von Christinas Blog, den ich sehr mag, bin ich letztens auf eine für mich „neue“ Challenge gestoßen.Selbstportrait4

There is no specific start date for this challenge. Each photographer is on their own journey, and only competing with themselves from week to week.“

„Unlike most photography challenges which are just a simple list of ideas, this 52 week challenge is designed to push your photography to the next level.“

Dabei liegt der Schwerpunkt auf den drei Bereichen „Portrait – Landscape – Artistic“.

Die erste Aufgabe war, mit dem Selbstauslöser zu „spielen“…Selbstportrait3

Selbstportrait

In loser Folge, nach Lust und Laune, wie es gerade passt… werde ich mich mal durch die Aufgaben arbeiten, die ich ganz interessant finde…

Wer Lust hat, mitzumachen, kann in den Kommentaren gerne seinen Link teilen.

„See the bigger picture“ 4

Fotoprojekt. Diesmal war es die Karte A10 – Freistellen eines Objektes aus dem Kartenspiel „See the bigger picture“, zu der wir Fotos machen wollten. Meine zweite Karte habe ich wie immer zufällig gezogen und es war die W06 – Zentralperspektive. Die Aufmerksamkeit des Betrachters sollte zur Bildmitte geführt werden durch einen symmetrischen Bildaufbau.

Freistellen war ja kein Problem, aber die Suche nach einem Motiv für die Zentralperspektive ist mir wirklich schwer gefallen. Dabei habe ich gemerkt, dass ich sehr oft den Fokus eben nicht in die Mitte richte. Ich wollte auch nicht ein wirklich symmetrisches Bild haben, sondern es nur vom Aufbau her symmetrisch haben… Auf einem Spaziergang, auf dem ich eigentlich etwas ganz anderes vorhatte, bin ich dann fündig geworden…

schlüsselMit der nächsten Aufgabe gehen wir sozusagen schon in die „zweite Runde“, denn Bee, die auch angefangen hat, zieht die nächste Karte.

Was die anderen Projektteilnehmerinnen gemacht haben, sehr ihr hier, wenn ihr hier klickt:

Wer das Kartenspiel auch zu Hause hat und mitmachen möchte, kann dies natürlich gerne tun😃! Bitte verlinkt euren Beitrag dann unter den Kommentaren. Die Beiträge zum neuen Thema erscheinen bei uns allen immer am 15. eines Monats um 8:00Uhr. Die kompletten Spielregeln könnt ihr hier nachlesen.

Traumrunde

traumrunde siegengebirge-8Achtsamkeit. Endlich frei, der Kopf und das Herz schwirren aber noch. Runterkommen beim Wandern. In Bewegung sein, die Spannung aus dem Körper laufen, gleichzeitig Ruhe tanken. Bei den Höhenmetern ins Schwitzen kommen, meine Beine spüren. Oben den Weitblick genießen, begleitet sein von Vogelgezwitscher, eingehüllt in Dunst. In der Ferne höre ich Martinshörner, Hubschrauber, Autobahn – alles weit weg, ich weit weg… Weiterwandern. Hin und wieder das Rascheln von Mäusen und Vögeln im trockenen Laub. Ein Eichhörnchen. Meine Schuhe knirschen im Kies bei jedem Schritt. Ich höre meinen eigenen Atem, meine Gedanken… Langsam werden sie ruhiger…

Fotografie und Wandern. Schon oft bin ich im Siebengebirge gewandert, aber es ist schon eine Weile her, dass ich auf der Löwenburg war und auf dem Drachenfels. Ist immer wieder schön… Das Wetter war kein „schönes“ Foto-Wetter, aber ich wollte mich nicht von einem verhangenen, grauen Himmel entmutigen lassen, dennoch zu fotografieren… Der sonst recht gut besuchte Wanderweg und die „touristischen Sehenswürdigkeiten“ waren dafür richtig schön leer…

Frühling am Start

Fotoprojekt. Lange habe ich überlegt, was ich im erwachenden Frühling für das Projekt Graustufe monochrom fotografieren möchte. Es soll ja den Frühling verkörpern, der eigentlich ganz und gar nicht schwarz-weiß ist. bienen3Seit ein paar Wochen fliegen meine Bienen wieder. Mit dicken Pollenhöschen kehren sie von den Weiden in der umliegenden Umgebung zurück zum Stock. Ich liebe es, davor zu sitzen und die ankommenden Arbeiterinnen zu beobachten. bienen1Jetzt ist es endlich warm genug, dass ich die Völker auch mal aufmachen kann. Ein paar Futterwaben vom letzten Jahr habe ich vor ein paar Tagen eingehängt, da die Beuten sehr leicht geworden sind und die Bienen ja bis letzte Woche doch noch nicht jeden Tag ausgeflogen sind. bienen2Beim letzten Öffnen waren die Bienen so ruhig, dass ich sie heute endlich mal wieder ohne Schleier aufgemacht habe. Ein paar waren leicht verärgert, haben sich aber schnell gefangen. Vor der offenen Beute habe ich dann mit der Kamera gehockt und mein Herz hat Frühling getankt… …😊bienen4

Am Flussufer

Mein kleiner Beitrag zu den Magischen Mottos von paleica in diesem Monat… Mehr Eindruck als Foto, mehr Ruhe als Bewegung…

HBO_5325Achtsamkeit. Jede Sekunde bietet sich am Flussufer ein neues Bild, ein neues Lied. Nicht wirklich sichtbar, nicht direkt hörbar. Der Strom klingt erst mal immer gleich, die Stromschnellen sehen gleich aus. Verweilt man am Flussufer und lässt sich verzaubern, dann unterscheidet sich jede Sekunde irgendwann deutlich von der vorherigen. Die Stromschnellen scheinen ihren Klang von Sekunde zu Sekunde zu ändern, aus dem gleichförmigen Rauschen werden einzelne Töne. Das Schäumen der Schnellen verändert seine Form und es bietet sich von Sekunde zu Sekunde ein anderes Wasser-Wesen.HBO_5326Zeit zum Durchatmen…