Fenster und Fassaden

hbo_5228Fotoprojekt. Das erste, was ich dachte, als ich das neue Thema der Magischen Mottos 2017 gelesen habe, war: „Och, schade, DAS ist ja so gar nicht mein Thema…“ Kurz kam mir sogar der Gedanke, einen Monat auszusetzen…

Dann hatte ich aber zumindest eine Idee zu dem Thema, wo ich was finden könnte, was mich interessieren würde, wenn ich das Thema gut fände… Die Konjunktive habe ich dann schnell beiseite gepackt und mich entschieden, einfach auch diesen Monat dabei zu sein.

Die Fototour nach Freudenberg in den „Alten Flecken“ habe ich mit einem gemütlichen Café-Besuch und einer guten Bergischen Waffel verbunden😉…

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Achtsamkeit. Hier zu bemerken und dann bewusst abzustreifen, dass ich dem Thema gegenüber voreingenommen bin und es sofort als „langweilig“ bewerte und als „nicht mein Ding“, war eine gute Achtsamkeitsübung. Dann war es möglich, mit offener Haltung, mit offenem Geist die Kamera zu zücken, die alten Häuser zu betrachten, mit Perspektiven und Linien zu spielen, aus der Fülle der gemachten Fotos eine Handvoll auszuwählen und sich doch diesem Thema mit Genuss zu widmen…

„See the bigger picture“ 2

hbo_5198Fotoprojekt. Die zweite Aufgabe unseres Fotoprojektes hat diesmal Birgit anhand des Kartensets „See the bigger picture“ gestellt. Sie hat die Karte A37 gezogen mit dem Thema „Zerbrochen“.

„(…) Hier geht es um Dinge, die in Scherben liegen, zerbrochen oder auseinandergebrochen sind. (…)“

Meine zweite Karte, die Bildgestaltungsaufgabe, die jede Teilnehmende individuell zur ersten Karte zieht, war die Karte W08. Überschrieben ist die Karte mit „Farbkontraste“.

„(…) Achte bei deinem Foto auf einen starken Farbkontrast mit zwei oder drei Farben.“

Meine Aufgabe hieß also insgesamt, etwas Zerbrochenes zu fotografieren und es mittels Farbkontrasten in Szene zu setzen.

Obwohl die erste Karte betont, dass nicht nur Scherben zerbrochen sein können, drängte sich aufgrund meiner zweiten Karte und einem Teller, den ich im Schrank stehen hatte, diese Umsetzung förmlich auf.

Was die anderen Projektteilnehmerinnen aus ihrer Aufgabe gemacht haben und welche zweite Karte sie gezogen haben, seht ihr, wenn ihr hier auf das jeweilige Bild klickt:

Es war einmal…

… bäuerliches Arbeitsgerät.

Im Winter sichtbar, im Sommer verborgen im pulsierenden Leben der Wiese… Erinnerungen an Schweiß bei der Arbeit im Freien, an Sommer, an Grün, an Summen und Zirpen, an Duft von Heu und feuchter Erde, an schwielige, zupackende Hände, … und auch an Vergänglichkeit…

Winterbäume zur blauen Stunde

hbo_5033Diese Winterbäume sind mein Beitrag zu Annes Fotoprojekt.

Fotografie. Welcher Fotograf liebt sie nicht, die „blaue Stunde“😊?! Leider ist sie immer so schnell vorbei…

Achtsamkeit. Es ist toll, was sich immer alles „vor der Haustür“ an Beiträgen finden lässt. Mir wird ja auch irgendwie nichts so schnell langweilig, weil ich finde, gerade die Dinge, die ich kenne, entdecke ich immer wieder neu: in neuem Licht, in neuer Form, in neuer Jahreszeit, in neuem Wetter, in neuer Stimmung… es ist alles immer gleich und wenn man genau hinschaut doch immer anders…

Es war einmal…

hbo_4900…ein Dachs.

hbo_4897Und einmal so richtig „spooky“:…hbo_4889Fotografie. Hier war natürlich Belichtung das Thema. Ich hatte ein genaues Bild vor Augen und es hat viele Versuche gekostet, das so hinzubekommen. Mein Hilfsmittel war eine kleine Taschenlampe, sonst nichts. Die Fotos sind auf unserem Tisch entstanden ohne weiteres Equipment…

Abstraktion

Fotoprojekt. Das Thema zu den Magischen Mottos 2017 musste ich mir richtig erarbeiten, da ich mich mit abstrakter Fotografie bisher noch nicht auseinandergesetzt hatte. Das hat richtig Spaß gemacht und mir eine neue Dimension der Fotografie eröffnet – vielen Dank, Christina, für die Anregung☺️!

Bei Robert Mertens bin ich fündig geworden, um mich kurz und knapp in das Thema einzuarbeiten. Er schreibt, „in der Abstraktion geht es darum, die Realität zu verlassen und sich dem Spiel der Formen, Farben und Strukturen zu widmen, um so ein neues – ein abstrahierendes – Bild zu erzeugen und dadurch etwas vorher so nicht Sichtbares sichtbar werden zu lassen. (…)“ Er schreibt, abstrakte Bilder müssten erst entschlüsselt werden und „dafür ist ein zweiter und dritter Blick erforderlich, und je nach Motiv entstehen neue, eigene Gedanken und Assoziationen, für die der Betrachter sich allerdings öffnen muss.“ Abstrakte Fotos bräuchten aktive Betrachter. „Jedes abstrakte Werk wird dadurch – je nach Betrachter – immer wieder eine veränderte Wirkung entfalten.“

Er stellt als abstrakte Arbeitsweisen vor: Fotos auf ihre grafischen Elemente herunter zu brechen, das Chaos zum zentralen Motiv zu machen, unscharf oder überbelichtet zu fotografieren, ganz nah ans Motiv heranzugehen oder mehrfach zu belichten.

Das Ergebnis vieler Versuche und Ideen sind zwei Serien, bei denen ich immer zwei Arbeitsweisen umgesetzt habe, die mich gerade sowieso beschäftigen: die Überbelichtung und die Doppelbelichtung. Mehr möchte ich zu den beiden Serien nicht sagen, da ich ja auf „aktive Betrachter“ hoffe😉…