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Hände

Fotografie und Achtsamkeit. Noch spannender als Gesichter finde ich schon seit eh und je Hände. Ich bin ein Handliebhaber. Dabei interessieren mich nicht gemachte Nägel, feine oder filigrane Hände oder besonders „schöne“ Hände, sondern Hände im Allgemeinen.

Ich glaube, selbst ob mir ein Mensch sympathisch ist, entscheide ich recht schnell mit einem Blick auf die Hände. Dabei kann ich nicht wirklich sagen, was die entscheidenden Merkmale sind…

Von wichtigen Menschen in meinem Leben habe ich viel länger deren Hände im Gedächtnis abgespeichert als alles andere. Ich weiß oft gut, wie Hände aussahen, sich angefühlt oder bewegt haben.

Mit den Händen meiner jetzt 94jährigen, noch sehr fitten Oma wird es genauso sein. Und ich finde, es gibt auf eine bestimmte Art nichts Schöneres als solche Hände, die ein Leben erzählen:-)!

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Der herabschauende Hund

Fotografie. Endlich hat sich einmal ein Yogashooting ergeben:-). Christine betreibt einen Blog, der Flügelwesen heißt. Das passt irgendwie soooo gut zu ihr. Klein und zierlich und mit einem Strahlen aus ihrem Inneren heraus kam sie aus dem Zug, an dem ich sie abgeholt habe.

Zum Shooten sind wir zu einer Burgruine gefahren. Das Licht war absolut perfekt:-)! Freundlich, weich und warm, sehr passend zu Christines Art. Ich kann sie mir absolut gut als Yogalehrerin mit ihren KursteilnehmerInnen vorstellen und würde wahrscheinlich selbst darüber nachdenken, einen Kurs bei ihr zu besuchen, wenn es nicht so weit weg wäre…

Ein Highlight des Abends war für alle Beteiligten eine Hundegruppe, deren Besitzer uns spontan ihre Hunde für das Shooting ausliehen, als sie Christine den „Herabschauenden Hund“ machen sahen. Oft bin ich eher ein Hunde-Schisser, aber diese Bande hier war einfach nur klasse und soooo lieb und gut erzogen, dass sogar ich etwas schockverliebt war;-)…

Das Shooting mit Christine war eines ganz nach meinem Geschmack: unkompliziert, ruhig, tolles Licht, tolle Location, sympathische Menschen, glückliche Zufälle und spontane Aktionen… so kann das Fotojahr weitergehen;-)…

Vielen Dank für eine gute Zeit, liebe Christine!

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Dogwood Challenge, Experiment, Fotografie, Landschaft, Makro, monochrom, Natur, Projekt, Vor der Haustür

In the mood

Fotoprojekt. Endlich habe ich mich etwas „eingegroovt“ in die Dogwood Challenge;-)… Wie angekündigt habe ich mich jetzt vier Wochen lang den Wochenaufgaben der Challenge gewidmet. Es ist immer wieder spannend, wie sehr einem bei so einer Challenge Aufgaben und Ideen im Kopf herumspuken, selbst, wenn man ohne Kamera unterwegs ist und die Bilder zunächst im Kopf Gestalt annehmen. Manchmal geht es dann mit der Kamera ratzfatz und das Foto ist fertig, weil alles schon im Kopf war…

#Story Telling: Hometown (Week 10)

Die Fotoaufgaben von Woche 11 bis 13 habe ich letztendlich an einem Tag bearbeitet. Es hat wie vermutet, nicht geklappt, mich wöchentlich einer Aufgabe zu widmen… Und die Zeit flog einfach nur so… Für die 2. und 3.Aufgabe diesen Monat habe ich ein und das selbe Motiv genutzt, es aber unterschiedlich interpretiert…

Story Telling: New Beginnings (Week 13)

Spannend finde ich selbst, dass manche Ergebnisse nach „meinen“ Bildern aussehen und manche eigentlich überhaupt nicht… …

Für den April stehen folgende Herausforderungen an:

Week 14 – Composition: Center Frame Portrait

Week 15 – Inspiration: Anonymous

Week 16 – Story Telling: Shadow

Week 17 – Composition: Balance

Wer auch auf die Aufgaben der Dogwood Challenge einen Monat lang Lust hat, kann gerne mitmachen und seine Beiträge hier verlinken… oder Ende April;-)…

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Allgemein, Alltag, Fotografie, Menschen, Natur, Serie

Wurzelkinder

Fotoprojekt. Einen ganzen Vormittag lang habe ich die „Wurzelkinder“ begleitet. Sie sind vormittags bei ihrer Tagesmutter. Es ist beeindruckend, mit wie viel Ruhe, Organisation und Liebe sie den Kindern Spielen, Lernen und Erfahrungen in der Natur ermöglicht. Mit vier U3-Kindern ist ein Tag zu Hause schon ein ganz schön logistischer Aufwand, ein Ausflug in den Wald nicht minder…

Die Kleinen sitzen zu viert im Riesen-Buggy, knabbern Kekse und genießen die Fahrt durch den Frühlingswald, während die Fahrt über matschige und holprige Wege für Martina, die Tagesmutter, das reinste Sportprogramm ist;-)… Hält der Buggy an einer besonders spannenden Stelle, klettern die „Futzis“ alle raus und auf geht’s ins Abenteuer: Moos kann man so toll abpflücken, überall kann man klettern und etwas entdecken; Brombeerranken können ein ganz schönes Hindernis sein, wenn sie einem bis zum Bauch wachsen… und Dornen haben die ja auch noch…

Nach dem gut 1,5 stündigen Ausflug sind die Kinder richtig platt, wenn sie wieder zu Hause ankommen. Ein bisschen spielen sie noch, während Martina das Essen kocht. Alle zusammen sitzen dann am Tisch. Und sie sind doch schon so groß, dass sie allein mit der Gabel ihre Nudeln essen.

Mittags geht der spannende Tag für die Kleinen zu Ende. Schön war, dass sie in all dem Trubel schnell vergessen haben, dass heute so eine fremde Frau mit der Kamera überall dabei war;-)…

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Blogparade, Experiment, Fotografie, Projekt, Vor der Haustür

Erster Satz III

Fotoprojekt. Meine Güte, DAS war wohl das schwierigste Fotoprojekt, das ich bisher hatte… Uwe von Minoltagrafie hatte mir einen „ersten Satz“ zugeworfen, im Dezember letzten Jahres😅, zu dem ich ein Foto machen wollte… bis jetzt hat der Satz in mir gearbeitet, immer mal wieder hatte ich einen Versuch gestartet, aber irgendwie war bisher weder das Motiv noch die Umsetzung so wirklich „passend“… Jetzt hatte ich eine „Deadline“ und noch mal intensiv an dem Satz laboriert… und jetzt muss es einfach auch mal gut sein😉… Die Übung hat mich, vor allem, weil es mir so schwer fiel, sehr mit dem Thema Perfektionismus in Kontakt gebracht, obwohl ich mich absolut nicht als Perfektionisten bezeichnen würde und sehr gut „fünfe grade sein lassen kann“… dass manchmal Dinge nicht perfekt sind, es vielleicht auch nie werden, aber irgendwann doch zu einem (guten) Ende kommen müssen… spannend… Der Satz, den Uwe mir zugeworfen hatte:

„Wie verwachsene Vögel balancierten wir auf unseren Ästen, das Plastikgefäß in der einen Hand, den Federpinsel in der anderen.“  
Die Geschichte der Bienen – Maja Lunde

Sätze werfen geht immer noch… wer also mag;-)…

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Alltag, Dogwood Challenge, Farbe, Fotografie und Achtsamkeit, Landschaft, Makro, Meditative Fotografie, monochrom, Natur, Vor der Haustür

Dogwood Challenge – besser spät als nie

#Inspiration: Mood (Dogwood Challenge, Week 9)

Fotografie. Die aktuelle Dogwood Challenge widmet sich den drei Kategorien „Story Telling“, „Compositional Eye“ und „Inspiration“. Drei anspruchsvolle, aber auch drei sehr interessante Kategorien. Bisher habe ich die Aufgaben zwar angeschaut, mich ihnen aber noch nicht gewidmet. Aber man kann auch nach ein paar Wochen noch starten;-)…

Der Plan: die Dogwood Challenge als Aufgabe annehmen, um wieder mehr ins (experimentelle) Fotografieren zu kommen, zu „trainieren“ und vor allem aktiv im Alltag zu entspannen. Allerdings modifiziere ich die „Regeln“ etwas für mich: nicht wöchentlich werde ich eine Aufgabe bearbeiten, sondern ich sehe die 4 Aufgaben für einen Monat als „Angebots-Paket“. Von den vier Aufgaben widme ich mich einer nach der anderen, mal werden es vielleicht alle in einem Monat, mal nur eine. Am Ende eines Monats werde ich die Bilder dann hier präsentieren. Eine wöchentliche Bearbeitung der Aufgaben scheint mir etwas schwierig für mich zu sein… Bis Ende März würde ich mich also gerne den Aufgaben von Woche 10 bis 13 widmen. Das sind:

Week 10 – Story Telling: Hometown

Week 11 – Composition: Fill the Frame

Week 12 – Inspiration: Trash

Week 13 – Story Telling: New Beginnings

Über Mitstreiter würde ich mich sehr freuen:-)! Alle weiteren Infos zur Challenge findet ihr auf der Seite selbst (siehe Link oben). Eure Posts könnt ihr dann gerne unter dem jeweiligen Beitrag von mir am Monatsende verlinken.

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Traumhaft

Fotografie und Achtsamkeit. Der Winter war mir oft zu kalt zum Kamera-in-der-Hand-halten und dann hatte ich sie auch oft gar nicht dabei. Aber als Fotografin fotografiert man ja ständig … und wenn es nur Bilder sind, Augenblicke, die ich bewusst wahrnehme und die sich in die Sammlung meiner inneren Bilder einbrennen. Von diesen inneren Bildern habe ich in den letzten Monaten viele gesammelt und es ist eine Ruhe hinsichtlich des Fotografierens in mir eingekehrt. Das „Jagen“ nach Fotos hat aufgehört. Das Sammeln von Bildern passiert nun im Fluss, ruhig, zufällig… das tut gut. Und so langsam mag ich auch wieder die Kamera in die Hand nehmen, wenn ich unterwegs bin. So auch beim Wandern auf einem Traumpfad am Rhein.

Mein/ Unser Ziel war es, die Sonne, den Tag, die gemeinsame ZEIT zu genießen, unterwegs zu sein, runterzukommen, uns zu sammeln. Die Kamera habe ich also nicht mitgenommen. Eigentlich wollte ich auch nicht erreichbar sein und das Smartphone weglassen, aber es ist nun mal die leichteste Kamera, die man dabei haben kann…

… und dann eben auch die beste;-). Nicht oft hatte ich es in der Hand, ich war nicht „auf der Jagd“. Aber ein paar Mal drängten sich mir eben doch Bilder auf, die ich nicht nur als „inneres Bild“ speichern wollte, sondern mit denen ich so langsam auch mal wieder das innere Bild ins Außen transportieren wollte…

Ich freue mich auf die neue Foto-Saison und bin neugierig auf all die Bilder, Menschen und Begegnungen, die mich finden werden…

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