Es war einmal…

 

Western-5… ein kleines „Wild-West-Abenteuer“. Den Ruf eines kreisenden Rotmilan hören, den Blick über die weite Ferne schweifen lassen, den Geruch von Pferden atmen, einem mächtigen Kaltblüter unter die Mähne fassen und die Wärme, Lebendigkeit und Kraft seines Halses spüren, das Wiegen des starken Leibes über Stock und Stein unter sich fühlen… sich tragen lassen durchs Leben… vertrauen…

Fotografie. Ein paar Tage habe ich auf einer Ranch verbracht. Auch wenn ich dort gut mit anderen Dingen beschäftigt war, konnte ich die Kamera nicht in der Tasche lassen;-)…

Kommt ’ne Biene in die Bar…

Bienen-2Fotografie. Man denkt irgendwie gar nicht daran, aber ja, auch Bienen müssen etwas trinken! In einem klitzekleinen Gartenteich an unserer Kräuterspirale schwimmen also mehr und mehr Korken und hohle Pflanzenteile, damit sie gut landen und bequem trinken können. Gibt es keine Landeflächen, ertrinken sie… Bienen-4Kommt erst mal eine angeflogen, sagt sie den anderen Bescheid und für jemanden, der Makrofotografie liebt, ist der klitzekleine Teich an der Kräuterspirale dann ein wunderschöner Ort😊…Bienen-3

Wiese statt Rasen

Blumenwiese-4Achtsamkeit. Wir haben eine Wiese, keinen Rasen. Von weitem sieht es schon aus wie ein Rasen…naja, fast, schließlich springt einen das Gelb des Löwenzahn schon irgendwie an;-)… Wenn ich mich allerdings hineinsetze oder -lege entdecke ich mehr als kleine, sauber gemähte, grüne Halme… Selbst die Disteln, die sogar ich eher als „fies“ bewerten würde, möchte ich mal wertfrei betrachten… und durch das Makro ihre Schönheit entdecken…

„See the bigger picture“ 4

Fotoprojekt. Diesmal war es die Karte A10 – Freistellen eines Objektes aus dem Kartenspiel „See the bigger picture“, zu der wir Fotos machen wollten. Meine zweite Karte habe ich wie immer zufällig gezogen und es war die W06 – Zentralperspektive. Die Aufmerksamkeit des Betrachters sollte zur Bildmitte geführt werden durch einen symmetrischen Bildaufbau.

Freistellen war ja kein Problem, aber die Suche nach einem Motiv für die Zentralperspektive ist mir wirklich schwer gefallen. Dabei habe ich gemerkt, dass ich sehr oft den Fokus eben nicht in die Mitte richte. Ich wollte auch nicht ein wirklich symmetrisches Bild haben, sondern es nur vom Aufbau her symmetrisch haben… Auf einem Spaziergang, auf dem ich eigentlich etwas ganz anderes vorhatte, bin ich dann fündig geworden…

schlüsselMit der nächsten Aufgabe gehen wir sozusagen schon in die „zweite Runde“, denn Bee, die auch angefangen hat, zieht die nächste Karte.

Was die anderen Projektteilnehmerinnen gemacht haben, sehr ihr hier, wenn ihr hier klickt:

Wer das Kartenspiel auch zu Hause hat und mitmachen möchte, kann dies natürlich gerne tun😃! Bitte verlinkt euren Beitrag dann unter den Kommentaren. Die Beiträge zum neuen Thema erscheinen bei uns allen immer am 15. eines Monats um 8:00Uhr. Die kompletten Spielregeln könnt ihr hier nachlesen.

Duell

Die Protagonisten in meinem Beitrag zu den Magischen Mottos von paleica diesen Monat sind die Nachbars-Hähne – junge, übermütige Gockel, die sich gern aufplustern, angeben und einer lauter als der andere kräht… Und das erst recht, wenn man mit der Kamera auf der Lauer liegt😂… Sie passten ganz schön zum Thema, weil sie eben schwarz und weiß sind…

Wenn man dann hin und wieder mal Eier von glücklichen Hühnern bekommt, stört einen das Hahnenschrei-Duell üüüüberhaupt nicht😊!

Verschmerzen

leipzigFotoprojekt. Langsam neigt sich die Fastenzeit dem Ende zu. In der sechsten Woche war ich auf der Suche nach etwas, das zu verschmerzen ist.

Dabei ist mir der Faktor „Zeit“ in dieser Woche immer wieder begegnet, vor allem da, wo es um Bewegung geht, um Vorankommen…

Achtsamkeit. Offensichtlich haben wir ganz oft das Gefühl, es geht erst „richtig los“, wenn wir an einem Ziel ankommen… dass wir aber auch schon „mitten drin“ sind, auch während wir warten, dass auch DAS unser Leben ist, scheint manchmal in Vergessenheit zu geraten… Wartezeiten sind scheinbar nicht zu verschmerzen, sind keine „richtige“ Zeit…

Ich bin glücklicherweise kein „Hektiker“, von Natur aus eher langsam😉 und habe nur selten Probleme mit Wartezeiten oder „Leerlauf“, aber ich kann solche Zeiten noch besser verschmerzen, wenn ich die Kamera dabei habe – dann kann ich mich immer beschäftigen, bin noch mal mehr IN der Zeit, im Leben, JETZT…

Jetzt geht es in die letzte Woche des Fasten-Fotoprojektes, die das Thema „wunderglauben“ für mich bereit hält.

Traumrunde

traumrunde siegengebirge-8Achtsamkeit. Endlich frei, der Kopf und das Herz schwirren aber noch. Runterkommen beim Wandern. In Bewegung sein, die Spannung aus dem Körper laufen, gleichzeitig Ruhe tanken. Bei den Höhenmetern ins Schwitzen kommen, meine Beine spüren. Oben den Weitblick genießen, begleitet sein von Vogelgezwitscher, eingehüllt in Dunst. In der Ferne höre ich Martinshörner, Hubschrauber, Autobahn – alles weit weg, ich weit weg… Weiterwandern. Hin und wieder das Rascheln von Mäusen und Vögeln im trockenen Laub. Ein Eichhörnchen. Meine Schuhe knirschen im Kies bei jedem Schritt. Ich höre meinen eigenen Atem, meine Gedanken… Langsam werden sie ruhiger…

Fotografie und Wandern. Schon oft bin ich im Siebengebirge gewandert, aber es ist schon eine Weile her, dass ich auf der Löwenburg war und auf dem Drachenfels. Ist immer wieder schön… Das Wetter war kein „schönes“ Foto-Wetter, aber ich wollte mich nicht von einem verhangenen, grauen Himmel entmutigen lassen, dennoch zu fotografieren… Der sonst recht gut besuchte Wanderweg und die „touristischen Sehenswürdigkeiten“ waren dafür richtig schön leer…