Blogparade, Fotografie, Gedanken, Himmel, Landschaft, Natur, Projekt, Serie, Vor der Haustür

hin/weg

Fotoprojekt. Wie entsteht ein neues Fotoprojekt nach kreativem Leerlauf? Endlich möchte ich mich wieder etwas mehr der Fotografie widmen und vielleicht hat sogar jemand Lust mitzuziehen?! In letzter Zeit war ich nur schnell-schnell mit dem Smartphone Alltagsschnappschüsse knipsend unterwegs und habe mir weniger Zeit genommen zum Eintauchen ins ruhige Fotografieren. Ich fühlte mich etwas foto-satt und irgendwie hatte ich keine richtige Idee, WAS ich denn noch fotografieren soll.

Ein paar mal war ich jetzt wieder mit der Kamera unterwegs… im Garten, auf meinen täglichen Wegen – lohnt sich immer wieder, seine vertraute Umgebung neu zu entdecken und ich bekam so langsam wieder Lust, auf den Auslöser zu drücken.

Schritt Zero: WAS soll ich fotografieren? Was ist mein Thema?

Zur Inspiration habe ich in meinen Fotobüchern gestöbert und bin in „Der rote Faden“ und vor allem in „Kreative Fotopraxis“ wieder mal so richtig „angefixt“ worden;-)… Und dann habe ich mich sehr systematisch daran gemacht, ein Konzept für mein nächstes Fotoprojekt zu erarbeiten – ich liebe so etwas:-)!

Der erste Schritt: Was fotografiere ich oft? Gibt es ein Motiv, das sich bei mir immer wieder findet?

In meinem Archiv findet sich tatsächlich durchgängig ein Thema immer und immer wieder: Wege. Es reißt nicht ab, dass ich immer wieder Wege fotografiere, ich liebe das einfach. Mein Oberthema war also gefunden:-)!

Der zweite Schritt: Was fällt mir alles zu dem Thema ein? Gibt es Synonyme? Was assoziiere ich mit Wegen?

Durch Brainstorming, Mindmapping, Synonymsuche, Assoziationsketten und ein anregendes Gespräch über Wege mit meinem Mann hat sich eine Art Landkarte ergeben…

Der dritte Schritt: Wie soll mein Fotoprojekt übertitelt sein? Was ist die Intention meines Projektes? Was will ich zeigen?

Der Titel für mein Projekt war recht schnell gefunden:

hin/weg

Wege führen auf etwas zu und von etwas weg – Wege können vom Dunkel ins Licht führen… und umgekehrt… – auf dem Weg vom Dunkel ins Licht kann etwas Unsichtbares sichtbar werden – Wege erlauben verschiedene Perspektiven

Der vierte Schritt: Wie soll das Projekt gestaltet werden? Wie soll die Reihe aussehen?

Für mich haben sich assoziativ aus dem Thema „hin/wegzehn Motive – mehr oder weniger gegenständlich – aus meiner Landkarte ergeben. Der erste lautet

  • Rezept

Monatlich entsteht nun eine Fotoserie mit maximal 10 Fotos, die wahrscheinlich gar nichts mehr mit Wegen im herkömmlichen Sinn zu tun haben werden und auch nicht sollen…

Ich bin sehr gespannt auf diese fotografische Reise und freue mich, wenn mich jemand begleiten möchte:-)! Eure Beiträge könnt ihr dann gerne unter diesem und den jeweiligen Beiträgen zum Fotoprojekt verlinken!

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Fotografie und Achtsamkeit, Makro, Meditative Fotografie, Natur, Projekt, Serie, Vor der Haustür

Eine Idee einfangen

Fotoprojekt – Makrofotografie im Garten Mal ist es ruhiger bei mir in Hinblick aufs Bloggen, mal sogar auch in Hinblick aufs Fotografieren selbst. Und dann zieht es mich wieder ans Umherstreifen mit der Spiegelreflex, das Handy und meine kleine Sony zum Fotografieren im Alltag „reichen“ dann nicht…

Jetzt habe ich noch mal die „Kreative Fotopraxis“ von Robert Mertens in der Hand gehabt und so richtig Lust aufs Fotografieren bekommen. Das nächste Fotoprojekt liegt in der Ideenschmiede;-)…

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Alltag, Blogparade, Farbe, Landschaft, Makro, Meditative Fotografie, Natur, Projekt, Serie, Vor der Haustür

Bunt legt sich der Tag…

Fotoprojekt – Blogparade. Schon lange habe ich nicht mehr bei einer Blogparade mitgemacht, finde das aber immer wieder spannend. Beim Amateur Photographen habe ich die Fotoaufgabe entdeckt, die heute Nachmittag auf einem Waldspaziergang meinen Fokus auf andere Dinge als auf kreisende Arbeitsgedanken gerichtet hat. Welch Wohltat! Das Thema ist schlicht und einfach, aber so vielfältig interpretierbar: „Bunt“ lautet es…

Danke für die anregende Aufgabenstellung!

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Bildpaare, Fotografie und Achtsamkeit, Makro, Meditative Fotografie, Natur, Vor der Haustür

Einkehr

Fotoprojekt – Makrofotografie im Garten Irgendwie scheint es mich besonders in den Jahreszeiten, in denen sich die Natur im Wandel befindet, mit der Kamera in den Garten zu ziehen.

Die Stille, der Rückzug der Natur im Herbst zieht mich dabei ebenso an wie das Erwachen im Frühling. Die Natur kommt zur Ruhe, bunt, lebendig und dann wird sie augenscheinlich immer „weniger“…

Schaue ich genau hin, sehe ich noch so viel Leben und Nahrung… Das Alte nährt den Boden für das Neue, das Neue (Leben) liegt schon in der Erde, es ruht nur…

So ist der Herbst auch eine Zeit, in der ich mir selbst mehr und mehr bewusst eine innere Einkehr gönne, noch mal innehalte, zu mir komme, mir selbst und meinen Bedürfnissen auf den Grund gehe… und den inneren Weg bereite für Neues…

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Fotografie, Fotografie und Achtsamkeit, Makro, Natur, Projekt, Serie, Vor der Haustür

Süßdolden – Wolkenheim

Fotoprojekt – Makrofotografie im Garten. Auf unserer Süßdolde herrscht reges Treiben, ein Kommen und Gehen von Schmetterlingen, Hautflüglern und Käfern.

Dort mit der Kamera und dem Makro einzutauchen, war das Eröffnen einer neuen Welt. Wie auf zarten Wolken schienen die Tierchen zu landen. Manch ein träger Käfer krabbelt von Blüte zu Blüte, schleckend und schmatzend.

Sind die Käfer über und über mit Pollen bedeckt, bewegen sich langsam durch den zarten Blütenhimmel, habe ich das Gefühl, sie vor Glückseligkeit sogar seufzen zu hören…

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Am Wegesrand

Fotoprojekt. Diese Radrunde fahre ich in letzter Zeit öfter. Ich liebe es, Wege immer wieder zu gehen oder zu fahren, weil ich immer wieder Neues entdecke, egal, wie sehr ich meine, den Weg in- und auswendig zu kennen.

Meine Augen waren immer auf den Wegesrand und auf den Weg gerichtet, obwohl ich beim Radfahren meinen Blick natürlich auch gerne in die Ferne schweifen lasse.

Manche Bilder könnten überall sein und sind nur schwer zu lokalisieren. Ich mag den Effekt, wenn ich ein Bild anschaue und sage: das habe ich dort und dort gemacht und der Betrachter – und manchmal auch ich selbst – ist total verblüfft, weil er zwar den Ort kennt, aber das Bild dort nie vermutet hätte.

Das Bekannte und Vertraute verwandelt sich auf Bildern gelegentlich und wird irgendwie „größer“, bedeutender und wichtiger. Meine kleine Welt, die mir so vertraut vorkommt, erzählt plötzlich eine neue Geschichte, die ich noch nicht kannte…

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Prächtig krautig

Fotoprojekt – Makrofotografie im Garten. Prachtstauden sind toll, nur habe ich irgendwie kein Glück damit, den Garten so „richtig“ nach meinem Willen zu formen. Also mache ich es umgekehrt: ich nehme die Natur wie sie ist, forme sanft nach… und bin sehr glücklich damit:-).

Es blüht bunt und vielfältig bei uns. Die Blüten sind eher klein, die Pflanzen krautig, aber nicht minder prächtig, wenn man genau hinschaut…

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Es ist angerichtet

Fotoprojekt – Makrofotografie im Garten. Zur Zeit bin ich mit der Kamera in der näheren Umgebung und vor allem in unserem Garten unterwegs. Das Makro ist gerade aufgesetzt und die Kamera liegt griffbereit.

In unserem naturnahen Garten summt und brummt es überall. Eine unglaubliche Vielzahl von Insekten ist unterwegs. Der Zauber des Makro ist für mich, damit in eine andere Welt einzutauchen, die kleiner und zugleich viel größer ist. Plötzlich schaue ich viel genauer hin und sehe Dinge, die ich ohne die Absicht zu fotografieren, nicht sehen würde.

Heute habe ich beim Fressen zugeschaut. Je länger ich durch den Garten streife, desto mehr Insekten finde ich beim Futtern… und irgendwann habe ich sogar das Gefühl, sie schmatzen zu hören.

Selbst Verabredungen werden zum Essen getroffen… Dieser Huckepackreiter hat seine Partnerin sogar die ganze Zeit liebevoll im Nacken gekrault, während sie gleichmütig weiter am Blütenblatt geknabbert hat…

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Makro, Meditative Fotografie, Natur, Serie, Vor der Haustür

Dandelion

Meditative Fotografie. Nicht nur meine kleine Nichte freut sich über Pusteblumen, auch mein Herz schlägt da vor allem aus fotografischer Sicht höher. Und dann noch Abendsonne und Gegenlicht – was gibt es schöneres?

Während ich mit Fotoapparat im Gras liege, vergesse ich die Zeit. Dass es wirklich kalt geworden ist, merke ich erst, als das Licht der untergehenden Sonne nicht mehr das hergibt, was ich für die Fotos brauche…

Das Schauspiel von Licht und Blüte könnte mich gleichzeitig vor Freude laut juchzen und ebenso vor Ehrfurcht staunend verstummen lassen. So wunderschön…

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